Sonntag, 2. Juli 2017

03.06.2017 Bsg Chemie Leipzig - Sv Schott Jena 3:1

„Ja, ja Chemie steigt wieder auf…!“

Das große Aufstiegsspiel von Chemie stand an und da die Goldfüße aus Elbflorenz bereits in die Sommerpause verabschiedet wurden, stand einem Besuch im Alfred-Kunze-Sportpark nichts mehr im Wege.











Getroffen mit einem Kumpel kurz nach 12 Uhr, ging es für uns rasch zum Karten kaufen, bestand doch die Gefahr, dass das Spiel recht schnell ausverkauft sein würde. Schließlich dürfen ins alt ehrwürdige AKS nur noch 5.000 Zuschauer offiziell. Doch diese wurden heute bei weiten überschritten und so befanden sich wohl letzten Endes so um die 7.500 Zuschauer im kuschligen AKS. Offiziell waren es natürlich 5.000.






Vor dem Spiel wurde noch das eine oder andere bekannte Gesicht (auch größere Abordnungen aus Dresden, Zwickau etc. waren vor Ort) gesichtet und sich auch mal mehr, mal weniger kurz ausgetauscht.
















Das Stadion war dann zu Spielbeginn gut gefüllt und die Diablos von Chemie zeigten ein feines Intro inkl. etwas Pyro. Wir positionierten uns dann mit einem guten Blick aufs Feld und nur unweit entfernt vom harten Kern Rund um die Diablos. Diese legten heute mal wieder eine starke und sehr melodische Sohle aufs Sangesparkett. Immer wieder gut anzuhören. Die Jungs auf dem Rasen taten es den Anhänger gleich und spielten Schott Jena an die Wand. Daraus folgte eine souveräne 2:0 Führung. Schott konnte dann zwar mit ihrer ersten Möglichkeit den Anschluss herstellen, doch kurz vor Ende der Partie stellte Chemie wieder auf 3:1 und die Aufstiegsfeier konnte langsam beginnen.











Die ersten Jungs saßen schon weit vor Abpfiff auf dem Zaun zum Spielfeld und alle warteten nur noch auf den Abpfiff. Als dieser endlich ertönte, kannten die Anhänger kein Halten mehr und das Spielfeld wurde gestürmt und auch eine ordentliche Anzahl an Pyro und Rauch stiegen in den Leutzscher Nachmittagshimmel.






Es folgten ausgiebige Feierlichkeiten auf dem Rasen und an den Zapfanlagen, wo auch wir noch das ein oder andere Freibier genossen. Zuhause angekommen hatte ich dann ein ziemlich großes Leck, so dass ich gerade so zum Pfifferlings Finale von Real gegen Juve wieder wach wurde.



Fazit: Chemie ist wieder da! Es warten spannende Spiele mit dem Lokalrivalen aus Leipzig, sowie Gegner wie Cottbus und dem BFC. 

21.05.2017 Sg Dynamo Dresden - Arminia Bielefeld 1:1

Letzter Spieltag in Elbflorenz und wir können die Arminia noch runter schießen. Aber ein Satz mit X das war wohl nichts.


Anreise erfolgte mal wieder mit Zug und bereits äußerst zeitig. Bis zum Spiel wurde die eine oder andere Hopfenkaltschale getrunken und sich auch etwas für das leibliche Wohl zu Gemüte gezogen. Nach langer Zeit wurde auch mal wieder noch ein Halt am „Ackis“ eingelegt und über die ToWi ging es dann ins ausverkaufte Rund. Dort sammelten sich heute auch ca. 1.800 Ostwestfalen, welche diesmal einen soliden Auftritt abspulten, auf jeden Fall besser als bei ihrem Heimspiel.
Vor dem Spiel wurden noch ein paar Spieler verabschiedet (u.a. Texeira, Stefaniak und Gogia), wobei vor allem Texeira ein paar lustige abschließende Worte fand. Ich für meinen Teil werde diesen positiv verrückten Typen vermissen. Bei Stefaniak und Gogia wird uns wohl vor allem die verloren gegangene Qualität auf dem Feld schmerzen. Macht es gut Jungs.


Das Spiel verlief auch recht unspektakulär und so ging Dynamo, nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der 63. Minute in Führung. Was Bielefeld wenig später sogar kurz auf den Relegationsplatz zurückwarf (1860 führte in diesem Moment), doch der Ausgleich in 84 Minute, sowie die Niederlage der 60er Löwen, reichten Bielefeld am Ende für den sicheren Klassenerhalt. Schade eigentlich.
Die Abreise erfolgte dann wieder sehr feuch fröhlich und recht zufrieden fiel man Zuhause ins Bett.





Fazit: So ein lockerer Saisonausklang ist auch mal etwas Feines…



 Saisonfazit + Blick auf die Lage der Fußballnation: Sportlich kann man mit der gezeigten Leistung in der Saison mehr als zufrieden sein. Und so konnte man sogar kurzzeitig vom direkten Durchmarsch ins Oberhaus träumen, doch mit einer schwächelten Schlussphase zerlegte man selbst diese Träumerei, was wohl auch besser so ist. Die Mannschaft spielte aber die ganze Saison über einen wunderbaren Fußball und man hatte immer das Gefühl das man punkten könnte. Zu erwähnen sind noch Siege bei Hannover 96, gegen Stuttgart Zuhause oder auch der Sieg im Schacht, welche aus sportlicher Sicht, wahre Highlights waren. Auch auf den Rängen kam man diese Saison wieder etwas besser in den Schwung, weil man einen „Sieg“ nicht mehr als selbstverständlich ansah, wie noch in Liga 3. Das alles wurde nun etwas getrübt durch das „KSC-Spiel“, wo dem DFB der Krieg erklärt wurde und unsere Vereinsführung mal wieder in Bückhaltung vor den Herren aus Frankfurt ging. Erste Reaktionen folgten schon und so wird es nächstes Jahr Auswärts nicht unbedingt einfacher, aber in Stadien, wie Nürnberg oder Lauten gibt es auch so genug Platz. Auch auf die Strafe aus Frankfurt darf man gespannt sein, war es doch mal wieder eine neue Qualität der Gewalt. Die Spinnen die Heinis vom DFB, aber die Schmiergeldkassen vor der EM-Bewerbung müssen wohl wieder gefüllt werden, anders kann man den immer weiter ausufernden Strafenwahn nicht mehr erklären.

Zur restlichen Lage der Nation kann man sagen, dass man mit 1860 einen großen Club aus Liga 2 verloren hat. Welcher nicht mal die Lizenz für die 3. Liga erhalten wird und wohl in Liga 4 einen Neuanfang starten muss. Die weiteren Absteiger aus Liga 2 (KSC + Würzburg) sind verschmerzbar und werden mit den Truppen aus Duisburg, Kiel und Regensburg adäquat ersetzt. Von oben kommt mit Darmstadt ein echter Leckerbissen in Liga 2, wohingegen man auf die Ingos aus der Audistadt gerne hätte verzichten können. Liga 1 war mal wieder das gleiche, wie in den letzten Jahren, nur das diesmal der zweite Tabellenplatz nicht vergeben wurde. In Liga 3 verpassten die Maggis mal wieder knapp den Aufstieg, was aus Fanaugensicht recht traurig ist. Die 3. Liga wird aber bereichert durch Meppen, Jena und Haching, welche die Liga im Vergleich zu Mainz II und FSV Frankfurt doch erheblich aufwerten. Noch zu erwähnen ist der Aufstieg der BSG Chemie Leipzig (Bericht zu deren letzten Spiel folgt noch), welche es in die Regionalliga Nordost geschafft haben. Dort warten nun Gegner, wie der BFC, Babelsberg, Cottbus und natürlich der Lokalrivale LOK. In der Summe erwartet uns dann wohl eine recht spannende Saison 2018. 

05.05.2017 Sg Dynamo Dresden - TSV 1860 München 1:2

„Erfolgsfans raus!“



…denn dieses sinnlose Gepfeife geht mir ordentlich auf den Sack. Wir spielen eine wahnsinnige Saison, stehen ohne Abstiegssorgen zig Spieltage vor Schluss auf dem fünften Platz und nur weil wir seit 5 Spielen keinen Dreier mehr geholt haben, gibt es diese sinnlosen Pfiffe. Verpisst euch ihr Penner! Dann geht zu RB oder den Bayern, da wird dauerhafter Erfolg gekauft!

Ebenso sinnlos, wie das sinnlose Gepfeife, war mal wieder die Anreise zum Freitag. Kurz nach vieren los gemacht auf der Arbeit und wenn man konnte mit ordentlichen Bleifuß gen Dresden gehetzt. Pünktlich zum Anpfiff war man drin und konnte so noch an der Choreo mitwirken, welche unter dem Motto: „Das ist nicht Disneyland! Das ist der dunkle Osten!“ stand. Darauf ein feiner Plattenbau inkl. einer düsteren Gestalt mit Baseballschläger. Die Mopo fand es grenzwertig, also war es wohl gut. Die Jungs von 60 spielten etwas mit Pyrotechnik, aber nichts Besonderes. Aber immer noch besser als gar nichts.


Auf dem Feld dominierten die Löwen sowohl Halbzeit 1 als auch Halbzeit 2, was sich dann bis zur 67. Minute im Ergebnis wiederspiegelte. Denn dort stand es 2:0 und Dynamo war bis dato gefühlt chancenlos. Doch in jener Minute gab es dann Gelb-Rot für die Löwen, jedoch konnte lediglich Dynamo Kapitän Hartmann noch auf 2:1 verkürzen, so dass es am Ende beim verdienten Auswärtsdreier für die 60er blieb.


Auf den Rängen war trotz mauen Kick, der Heimmob Ton angebend, auch wenn die Sechziger Fanszene durchaus bemüht war. Man muss wohl festhalten, dass der TSV1860 min. in Liga 2 gehört, auch wenn es viele andere nicht wahr haben wollen, doch lieber die als noch eine Truppe, wie Heidenheim, Fürth, Würzburg usw.



Die Abreise gestaltete sich gewohnt Bierseelig und ohne besondere Vorkommnisse.

Fazit: Bei Dynamo ist die Spannung für diese Saison raus.