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Donnerstag, 7. Juni 2018

19.03.2018 BSG Wismut Aue - SpVgg Greuther Fürth 2-1



Bewusst habe ich den Bericht weit nach hinten geschoben. Es sollte eigentlich einen Abriss der Saison mit positiven Einschlag geben. Nun, nach 33 Spieltagen, bin ich davon weiter entfernt denn je. Vor dem finalen Spiel in Darmstadt ist alles möglich vom direkten Abstieg bis zum gesicherten Mittelfeldplatz in der Endabrechnung. Das Fazit verschiebe ich daher auf nächste Woche, oder bei Relegation auf in 2 Wochen...




Die Montagspartie gegen Fürth stellte uns vor organisatorische Herausforderungen. Erst gegen 19.30 konnte eine Abfahrt erfolgen und in Rekordtempo waren wir immerhin 20 Minuten nach dem ersten Pfiff des Referees im Stadion. Bei knackigen Minustemperaturen sahen wir munter anrennende Hausherren. Klare Chance waren allerdings Mangelware.




Doch dann war er wieder da. Pascal Köpke markierte mit Nachschuss die Führung. Perverser Torjubel allerorten mit biergetränktem Haar ging es der Pause entgegen. Nach Gestocher fand Cacataluas Ball den Weg ins Tor. 2 zu 0.




Nach der Pause drehte sich das Spiel ein Stück weit zu Gunsten Fürths. Munsy hätte mit einer Mega-Chance aus 4 Metern das 3-0 und damit die Entscheidung machen MÜSSEN. Aber nein. So ging das Zittern weiter. Kurz vor Schluss machten bemühte aber einfallslose Franken den Anschlusstreffer. Wenig später dann der erlösende Schlusspfiff.




Ende März/Anfang April lud die Zweitligawelt noch zu einer positiven Zukunftsprognose ein. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat sich eine dichte Wolkendecke gebildet und es grollt kräftig. Am Sonntag 17.20 Uhr wissen wir mehr und gönnen offenherzig allen anderen beteiligten Vereinen die Plätze 17 und 16 im Tabellenbild des Bundesligaunterhauses.




Wie gewohnt wird am Vatertag groundgehoppt. Und auch für Samstag und Sonntag geht es endlich wieder raus auf die unterklassigen Fussballbühnen.

Mittwoch, 14. Februar 2018

11.02.2018 SpVgg Greuther Fürth - Sg Dynamo Dresden 1:0



„Lieber Absteiger als Fürther!“


…und endlich wieder Alkohol. Nachdem man den obligatorischen alkfreien Monat fast schadlos überstanden hatte, ging es zum Treff nach Karl-Marx-Stadt. Ab dort machten sich letztlich zwei Autobesatzungen ins beschauliche Frankenland.


Die Fahrt verging mal wieder, wie im Fluge, wobei sich ein Teil über Fußballdeutschland austauschte, während der andere Teil etwas Schlaf nachholen musste. Man munkelt aktiver Damenbesuch soll da der ausschlaggebende Grund gewesen sein.

 
 

Die Bullen ließen einen heute auch in Ruhe ins Frankenland fahren und der einzige Wehmutstropfen war der fehlende Glücksspielautomat, so dass die Reisegruppe sich heute nicht das Auswärtsgeld verdienen konnte. Dünne!


Im Frankenland angekommen, wurde bei IKEA abgeparkt und es wurde sich zum Teil mit Bomberjacken bekleidet zum Sportpark Ronhof gemacht.  

 

Am Stadion angekommen, wurden die Einlasskontrollen ohne Probleme genommen und die Jungs vom USK aus Bayern hielten sich auch vornehm im Hintergrund. Warum eigentlich nicht immer so? 

 

Das Stadion an sich ist recht einfach, wirkt aber etwas zusammengestückelt, aber man hat schon wesentlich schlimmeres gesehen. Die Haupttribüne wird auch vergrößert, warum das jedoch, weiß wohl keiner so genau, denn am Zuschauerschnitt kann es nicht wirklich liegen. Auch heute sorgten vor allem die Rund 2000 Gästefans für die Stimmung im Ronhof, wohingegen die Heimfans lediglich mit einer schicken Choreo aufwarten konnten. Die Stimmung auf der Heimseite war aber trotz positiven Spielverlaufes schlecht. 

 

Zum Spielverlauf kann man mal wieder festhalten, dass die Holzfüße für ihren Aufwand sich nicht belohnt haben und mehr oder weniger durch ein Gurkentor mit 1:0 verloren haben und somit wieder mitten im Abstiegskampf stecken, statt sich etwas Luft zu verschaffen.

 

Der Abgang gestaltete sich dann wieder ruhig, obwohl es keine wirkliche Fantrennung gab. Wir werden wohl alle vernünftiger.

Auch die Heimfahrt verlief geschmeidig und so war man dann kurz nach 19 Uhr wieder in Chemnitz und kurz nach 19:30 in Leipzig.

Fazit: Das wird noch eine lange Saison...






Samstag, 16. September 2017

10.09.2017 Sg Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth 1:1

„Manche Plagen wird man auch nie los…“



…das gefühlte 100x ging es an diesem Freitag gegen Fürth.

Die Anreise gestaltete sich an diesem Tag recht geschmeidig, da man noch Urlaub hatte und so eine zeitnahe Anreise ohne Stress bewerkstelligen konnte. So traf man schließlich bereits 15:30 in der sächsischen Landes- und Fußballhauptstadt ein. Dort wurde sich die Zeit noch mit reichlich Gerstensaft in verschiedenen Lokalitäten tot geschlagen, ehe es eine knappe Stunde vor dem Spiel ins geliebte Rund/Eck/Oval ging.


Uns gleich taten es an diesem Tage um die 28.000 Zuschauer, wovon sich so um die 100 heute im Gästesitzplatzbereich tummelten. Von eben jenen 100 beteiligten sich dann ca. die Hälfte am Support bzw. anfeuern der Kräuter, wobei nichts im Heimblock ankam. Aber wie immer recht durchgängig Bewegung bei den paar Aktiven. Die Heimseite legte auch eine gute Sohle auf das Parkett, wobei die Mannschaft die Stimmung durch eine fast durchweg gute Leistung natürlich auch beflügelte. Denn in der 36. Minute klemmte Dynamo Verteidiger Heise das Spielgerät ins gegnerische Tor. Damit ging es schließlich auch in die Pause und in Hälfte 2 war man mal wieder zu blind vor des Gegners Tor. So gab es dafür mal wieder die Quittung und die Fürther kamen mit ihrer gefühlt einzigen Chance zum Ausgleich zum glücklichen Punktgewinn.


Die Abreise gestalte sich gewohnt Bierseelig und bei netten Gesprächen über die kommende Bundestagswahl hatte uns Leipzig gegen 22:30 wieder.
Fazit: Endlich wieder Abstiegsk(r)ampf!

PS: Ein herzlichen Dank wieder an die weiblichen Fotomodels, ob schlank, groß, klein oder dick, wir lieben euch alle. #SexismusIstEinFangesang






Samstag, 25. Februar 2017

10.02.2017 BSG Wismut Aue - SpVgg Greuther Fürth 0-0


Sonntag stehe es wieder an, das Duell um Sachsens Krone. Dynamo wartet seit 1996 auf einen Sieg in Aue - das Pokalfinale gegen Aue 2 lassen wir natürlich Außen vor - das soll nach Möglichkeit so bleiben. Der Gästeblock im Baustellen-Erzgebirgsstadion wird voll sein und es ist angerichtet für einen heißen Kampf.


14 Tage nach der o.g. Paarung fällt es schon ein wenig schwer sich an die Details des Spiels zu erinnern. Denn es war eine Partie ohne großartige Höhepunkte die haften bleiben. In der Wismut-Viertelstunde (ihr lest das hier zu erst, nach den legendären Duellen gegen Rapid Wien vor 57 Jahren können wir diese Formulierung mal für uns adaptieren.) hatte Eisprinzessin Nazarov die große Chance das Match doch noch zu entscheiden. Leider brachte man den Ball nicht über die Linie und so steht das Team auf Aue weiterhin auf Rang 18.


Hoffnung gibt eine gute Halbzeit in Braunschweig. Nazarov entwickelt sich zum auffälligsten Spieler des Jahres 2017. Auch die ebenso mangelnde Punktausbeute von St.Pauli, Bielefeld und Karlsruhe machen Mut am Ende das Schneckenrennen um Platz 15 doch noch erfolgreich gestalten zu können.


Sauer stößt mir die systembedingte Offensivschwäche auf. Auch die Nichtberücksichtigung von Mario Kvesic ist fast gleichbedeutend mit einer selbstinszenierten Tempodrosselung. Auf die Defensive kann man sich mittlerweile verlassen, so steht zuletzt auch öfter Mal die Null.


Den vorgegangenen Zeilen lässt sich glaube ich ganz gut entnehmen, das auf dem Spielfeld herzlich wenig geboten war. Für die Sportsfreunde, welche die Spiele gern aus dem angrenzendem Waldstück verfolgen, dürfte indes bald Schluss sein. Die andere Hintertortribüne nimmer so langsam Formen an, und der Rest Sportstätte den man noch erhaschen wird immer kleiner. Wir haben den Moment leider verpasst uns eine Partie aus Block W anzuschauen. Schade drum...

Die angereisten Fürther wussten von der Lautstärke eher wenig zu überzeugen. Bemerkenswert hingegen, dass die zum Intro verwendeten Schwenkelemente zum dekorieren des Gästeblocks verwendet wurden. Dabei konnten 7 von 10 Donuts auf der nach unten offenen Tine-Wittler-Skala erzielt werden.

Dienstag, 22. November 2016

20.11.2016 Sg Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth 2:1


In den düstersten Stunden des deutschen Fußballs, gibt es doch noch einen Hoffnungsschimmer. In Zeiten, wo das Produkt aus Leipzig auf dem ersten Tabellenplatz der deutschen Eliteliga steht und die Greise aus der Frankfurter DFB-Zentrale mit Strafen um sich werden, als wäre es Konfetti, gibt es immer noch Hoffnung. Und diese trägt im Moment einen Namen: "Sportgemeinschaft Dynamo Dresden". Denn eben jene Sportgemeinschaft machte heute dort weiter, wo sie vor der Länderspielpause aufgehört hat, nämlich mit weiteren 3 Punkten. Wollte man vor der Saison noch eine ruhige Spielzeit erleben, scheint diese Hoffnung auch zu stimmen. Zu mindest wenn man nach unten sieht und die Abstiegsplätze aktuell doch recht weit weg scheinen und so blickt man nach oben und sieht die Aufstiegsränge noch in greifbarer Nähe. Schaut man sich das Tableau noch mal genauer an, stellt man fest, dass die Legende aus Elbflorenz (der Verein mit den besten Fans) zu min. in Ostdeutschland wieder die Nummer Eins ist (auch wenn die Unioner in Schlagdistanz sind). So muss das sein! Und vielleicht sind es am Ende die bösen Jungs & Mädels (Frauen aus der Kurve, damit die Kurve lebt!) aus der sächsischen Landeshauptstadt, welche nächstes Jahr in Liga 1 für Trubel und Heiterkeit sorgen. 



So nun aber genug von der ganzen Träumerei. Ist ja furchtbar. Heutiger Gast im Rudolf-Harbig-Stadion waren die Jungs aus dem Nürnberger Vorort Fürth, welche sicherlich auch mit ganz anderen Erwartungen in die Saison gestartet waren. Denn während wir die "Großen" ärgern, mühen sich die Fürther nicht in den Abstiegskampf zu rutschen. Da sollten wir denen eigentlich gerade recht kommen, denn gegen die unteren Teams taten wir uns bisher immer schwer (Remember: Aue 0:3 und Lautern 0:3) und so hofften wahrscheinlich auch die heutigen Gäste den Bock bei uns umstoßen zu können.


Wir wählten heute die Pkw-Anreise, da aus familiären Gründen eine schnelle Rückreise gegeben sein musste. Die Fahrt verlief trotzdem recht bierseelig und wir trafen gegen 11:30 in Dresden ein. An der Total-Tanke abgeparkt und noch ne Milch für den Weg geholt. Nach einer weiteren Brühe in der Torwirtschaft ging es dann ins Rund. 


Dieses war heute gut gefüllt und so waren letzten Endes um die 28.000 Zuschauer im Stadion. Davon entfielen ca. 300 auf die Gäste, was ich doch etwas enttäuschend fand, bedenkt man doch das Fürth und Dresden nun keine Weltreise darstellt. Die Gästefans die jedoch den Weg auf sich genommen hatten, wussten zu min. mit ständiger Bewegung, tollen Trommelrythmen und dem Spruchband "K-Block bleibt offen, DFB-Zentrale schliessen, Wessis gegen Kollektivstafen" zu gefallen. Nur ihre Lieder kamen nicht auf der Heimseite an. Eben jene Heimseite hatte heute auch einen durchschnittlichen Tag auf den Rängen erwischt. Gut gestartet mit der großen Blockfahne zu beginn, zog der K-Block recht emotionslos mitunter sein Programm durch. Ab und an gab es ein paar Ausreißer nach oben, aber insgesamt war das heute nicht pralle. Größere Gästemobs hätten uns da heute alt aussehen lassen können.


Zum Thema alt aussehen, kann man heute auch die Gästemannschaft aus Fürth gratulieren, welche recht emotions- und kampflos das Spiel bestritt. Vielleicht waren aber auch die Goldfüße aus Elbflorenz zu gut für die Gäste, nur daran kann ich noch nicht so richtig glauben, sonst werden wir ja doch noch zum Aufstiegsanwärter. Dynamos Gogia lochte im Laufe des Spieles pro Halbzeit je 1x ein, was 2x kräftig durch die Fürther Hintermannschaft unterstützt wurde. Der Anschlusstreffer in der 90 Minute plus X war dann auch nur die viel beschriebene Ergebniskosmetik. 


Aus dem Stadion und noch ein Bier gegönnt ehe es gut gelaunt auf die Heimreise ging.

Fazit: Lieb dich DFB! Das nächste Mal ist es kein Bullenkopf, sondern einer eurer Köpfe!