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Freitag, 17. März 2017

10.03.2017 BSG Wismut - Karlsruher SC 1:0

Nach längerer Abstinenz vom geliebten Erzgebirge sollte es nun auch für mich endlich mal wieder ins schöne Aue und zum besten Fußballverein der Welt gehen. Gegner der anstehenden Partie war der KSC, somit ein wichtiges Spiel um ein Überlebenszeichen im Abstiegskampf zu senden und nochmal mit aller Macht den Klassenerhalt zu schaffen. Nach Apfiff des Spieles war der Jubel riesengroß, denn der Kampf scheint angenommen und noch längst nicht verloren zu sein!



Doch der Reihe nach:

Nachdem der letzte Arbeitstag der Woche geschafft war ging es erst einmal Getränke kaufen und ab zum Treffpunkt. Dort kam dann auch der freudige Fahrer und brachte uns mit guter Musik und feinen Getränken in kurzer Zeit nach Aue. Nun wurde noch die berüchtigte Terasse geentert, mit vielen fachlichen Diskussionen, Planungen für die nächsten Reisen und leckeren Bier und Rum (auch außerhalb von Kuba scheint es leckere Sorten zugeben) ging die Zeit auch schnell (Achtung Wortspiel) rum. Dann ging es etwas überstürzt ins Stadion, der Anblick wird leider nicht schöner, auch der umgebaute Stadionblick sorgt immer noch für Entsetzen. Nun ist auch noch der Waldsektor zugebaut und irgendwie ist es schon alles sehr traurig. Auch das Prozedere am Einlass lässt einen doch etwas verwirrt zurück, insgesamt scheinen nun alle Sinnlosigkeiten des modernen Fußballs und der neue Stadien auch in Aue Einzug zu finden. Ein Stück weit muss man natürlich mit der Zeit gehen, aber warum man auch jeden Schwachsinn mitmachen muss, dies erschließt sich mir leider nicht.


Doch genug der Trauer, das Spiel sollte heute für viel Freude sorgen. Zum Beispiel die Pyroshow der Gästefans anlässlich des 15-jährigen Bestehens von Rheinfire Karlsruhe sorgte für große Freude bei mir und anderen Heimanhängern. Unser neuer Trainer, Spitzname Tabasco, stelle die Mannschaft gehörig um, unser Goldfüsschen Samson heute als Abwehrchef und auch Mario durfte mal wieder ran. Es zahlte sich auf jeden Fall sehr aus, die Mannschaft stand defensiv wirklich sehr überragend und der KSC konnte eigentlich kaum eine wirkliche Torgefahr erzeugen. So begannen die Veilchen sehr schwungvoll und auch Köpke konnte zwei gute Chancen erspielen, die jedoch nicht ins Tor gingen.




Im 3. Anlauf gab es jedoch große Aufregung, nach einem glasklaren Foul im Strafraum durch den Gästehüter gab es zurecht Elfmeter - Nazarov verwandelte diesen souverän. Was folgte war ein überaus perverser Torjubel, der wahrscheinlich noch in Elbflorenz zu hören war.  Das Spiel lief dann so vor sich hin und so ging es mit breiter Brust in die Pause. Die 2. Halbzeit war dann eher durchwachsen, jedoch behielten unsere Jungs die Nerven in der Abwehrschlacht und auch eine kurzzeitige verletzungsbedingte doppelte Unterzahl konnte überstanden werden. Auch wenn der Schiri gefühlte 20 Minuten nachspielen lies und es einem Angst und Bange wurde, fiel dann doch der erlösende Schlusspfiff und der Jubel kannte keine Grenzen mehr.



Leichte Ausfallerscheinungen gehörten nach dem trinkfreudigen Spiel etwas dazu und so ging es nach kurzem Zwischenstop in der wohl weltweit einzigen Kneipe ohne Fassbier auf dem Heimweg, der weitestgehend verschlafen wurde.




Nachdem nun auch die anderen Kanidaten im Abstiegskampf allesamt verloren haben, ist dies aus unserer Sicht ein perfekter Spieltag. Nun bleibt abzuwarten, ob der Schwung mit in die nächsten Partien mitgenommen werden kann und inwiefern die Handschrift von Herrn Tabasco sichtbar wird. Die ersten Schritte sind gemacht, nun heißt es weiter kämpfen und nie die Hoffnung verlieren!



WER IST WISMUT AUE? WIR SIND WISMUT AUE!




Mittwoch, 14. Dezember 2016

09.12.2016 Sg Dynamo Dresden - Karlsruhe SC 0:0

„Wenn se vorne nicht nei machst und der Gegner vorne nüscht kann, dann endet das Spiel?“

…Richtig Unentschieden!!!


Der Spieltag begann für uns 14:30 als es mit dem Auto in Richtung Dresden ging. Den üblichen Freitag-Nachmittag-Autobahnstress „relativ“ gut gemeistert und kurz nach Vier in Dresden abgeparkt. Vorher wurde noch ein kurzer Abstecher auf den Striezelmarkt gemacht und sich neben einen Ochsenbraten, noch das ein oder andere Heißgetränk in Form von Glühwein und Glühbier gegönnt. Noch schnell die Marzipanstolle erworben und dann ging es auch schon ab in Richtung Rudolf-Harbig-Stadion.


Dort angekommen, wurden die üblichen Nasen begrüßt und bis zum Anpfiff noch 1-2 Bier genascht. Der Gästeblock war heute für einen Freitagabend, das es Wessis sind und das die Fahrtstrecke nicht gerade kurz ist, auch recht gut gefüllt. Ich schätze mal so um die 400 bis 500 Mann werden den Weg wohl aus Baden auf sich gemacht haben. Eben jene Gäste glänzten auch mit einen Recht schicken Choreo, welche aus blauen und weißen Plastikschwenkern bestand, sowie aus einer Blockfahne. Abgerundet wurde das mit dem Spruchband „Meine Liebe und mein Fluch“, sowie Blinkern, welche nachdem die Blocki gelüftet wurde, aufleuchteten.


Die kurzen Pfiffe von den Sitzplätzen wurden dann durch den K-Block mit „Pyrotechnik ist kein Verbrechen“ Schlachtruf abgetötet. Außerdem gab es noch ein nettes „ACAB“ in Richtung Bullen, welche es sich wohl nicht nehmen ließen und sich den Gästeblock nochmal näher ansehen wollten. Von weiten sah es aber so aus, als ob sich die Gäste gut wehren konnten. Nur das sie danach alle ihre bedeutenden Fahnen abgenommen hatten, ließ darauf schließen das das Schauspiel wohl nicht für alle ein gutes Ende genommen hat. Die Stimmung im Gästeblock verflachte daraufhin zu min. spürbar. Denn bis dato konnten sich die Gäste immer mal bemerkbar machen, wenn sich der Heimmob mal eine Künstlerpause gönnte.


Doch davon gab es heute nicht viele und so legte der K-Block zum letzten Hinrundenspiel nochmal eine flotte Sohle auf das Parkett. Optisch gab es heute leider nicht viel zu sehen, außer den üblichen Schwenkern und etwas KSC-Fanzeug, was am Zaun baumelte. Von daher geht der Stimmungspunkt heute zwar klar an die Heimelf, jedoch der optische Punkt wandert heute mal an die Gäste.


Auf dem Platz entwickelte sich eigentlich ein recht einseitiges Spiel. Die Dresdner optisch und chancentechnisch den Gästen klar überlegen, nur das Tor wollte einfach nicht fallen. Der Schiedsrichter hatte auch nicht seinen besten Tag, genauso wie Dynamos Testroet, welcher im Moment einfach die Scheiße am Schuh hat. Dazu kommt dann noch eine gegnerische Mannschaft, welche gefühlt ab der ersten Minute auf Unentschieden gespielt hat, dazu noch einen Hurensohn im Tor hat, welcher bei jedem Mist den sterbenden Schwan spielt und nur am lamentieren war. Naja aber irgendwann wird diese Mistgeburt auch mal seine gerechte Strafe erhalten. Aber letzten Endes waren die Goldfüße auch zu doof zum Tore machen und von daher können/müssen beide Teams damit leben.


Nicht unerwähnt sollen auch noch 2 andere Dinge bleiben: Zum einen das Spruchband von den Gästen, welches nochmal zur Trainerentlassung von Thomas Oral Stellung bezog und klar machte, dass die Gäste chronisch untervögelt sind und das jetzt die ganze Liga spüren wird (Spruchband: „Oral raus, Anal rein! Jetzt ficken wir die Liga von hinten!“). Zum anderen bedankte sich Dynamo Kapitän Marco Hartmann noch bei den Heimfans für das zurückliegende Jahr und die dauernde Unterstützung, aber sind wir auch mal ehrlich dieses Jahr gab es eigentlich kaum etwas zu meckern.


Die Heimfahrt verlief dann bierseelig und endete gegen 23:30 wieder in Leipzig.



Fazit: Trotz 0:0 ein passables letztes Heimspiel in diesem Jahr…
jetzt suchen wir nochmal die Stadt auf die es eigentlich gar nicht gibt. Ein Glück ist das Sonntag und somit hat zu min. Lidl schon mal nichts zu befürchten. Liebe Kinos bitte achtet auf eure Feuerlöscher, jedes Kino haftet selber für seine Feuerlöscher!

Mittwoch, 30. April 2014

27.04.2014 Sg Dynamo Dresden - Karlsruher SC 2:2



Karlsruhe, Karlsruhe was waren das mal für Spiele, sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen. Doch die guten alten Zeiten von Auseinandersetzungen vor, während und nach dem Spiel scheinen vorbei zu sein. Erinnert man sich doch an das Feuerwerk zurück bei Karlsruhe im Gästeblock, oder das Fahndungsplakat mit dem Karlsruher Capo oder, oder, oder. Fiel geblieben ist davon jedenfalls nicht und so war auch das heutige Spiel zu min. neben den Platz recht ereignisarm.
Begonnen hat der Tag für mich wie immer, gegen 8 Uhr aufgestanden, auf Frühstück verzichten, Bier einpacken, 8:30 in die S-Bahn in Richtung Hauptbahnhof und dann von dort weiter mit dem Saxonia-Express in Richtung Dresden. Im Verlaufe der Strecke stieg dann noch ein Mitstreiter zu und wir verbrachten noch etwas Zeit in der Torwirtschaft, bevor wir das Stadion enterten. In eben jener „Towi“ traf man diesmal noch ein nettes älteres Ehepaar, wo die Frau definitiv unter die Kategorie „Hardcore-Fan“ zählte. Dachte man erst, dass sie nur so gelegentlich ins Stadion schlendere, trumpfte sie während unseres Gespräches mit Stories auf, welche manche von uns nur zu gerne selbst erlebt hätten. Die ältere Dame hat mich echt von den Socken gehauen und so war es eigentlich Schade das das Spiel immer näher rückte, die hätte sicherlich noch die ein oder andere Geschichte (auch aus schon längst vergessenen Zeiten) mehr zu erzählen gehabt.
So ging es für uns diesmal mit recht wenig Vorlauf ins Rund (heute mit ca. 28.000 Zuschauern gefüllt) und dort wurde sich mit den restlichen Haufen getroffen. Von Karlsruhe war bis dato noch nicht viel zu sehen, was wohl auch daran lag, dass sich die Cops an den Berliner Freunden von den Karlsruhern etwas austobten. So kam der heutige ca. 600 Mann umfassende Gästemob auch erst nach dem Führungstor für die Gäste in ihren Block. Das Tor fiel nach einem Elfmeter, welcher einfach nur eine Frechheit war. Zum Glück war der Schiedsrichter diesmal auf beiden Augen blind und so kamen wir durch einen ebenso unberechtigten Elfmeter zum 1:1 Ausgleich. Bregerie nahm sich diesmal die Kugel und verwandelte sicher, warum nicht schon bei den Kotzbussern so? In der zweiten Halbzeit kam dann wieder unsere Standardschwäche zu tragen und so köpfte ein Karlsruher, nach einer Ecke, recht unbedrängt zur erneuten Führung ein. Die Holzfüße gaben sich jedoch heute wirklich besonders Mühe und so konnte Dedic Mitte der zweiten Halbzeit zum verdienten 2:2 einnetzen. Danach war auch endlich mal wieder das komplette Stadion am toben (vorher kann man die Stimmung als durchschnitt bezeichnen und bei Karlsruhe als kaum vorhanden) und wollte nun natürlich noch mehr und so schrien wirklich fast alle und wollten Dynamo zu 3 Punkte treiben. Doch es half alles nichts und am Ende blieb es beim letzten Endes verdienten Remis. Erwähnenswert war noch das Thorsten Schulz die Rote Karte sah, nach einem Foul was Gelb verdient hat, aber wenn es dafür Rot gibt, muss es in jedem Bundesligaspiel mehrere Rote Karten geben. Aber wie vorhin schon erwähnt, war der Schiri heute nicht nur auf einem Auge blind.
Nach dem Spiel wusste man dann wieder nicht, ob man einen Punkt gewonnen oder verloren hat. Das alles wird man wohl erst wirklich am 34. Spieltag beim Finale gegen Arminia Bielefeld herausfinden.
Der Nachmittag wurde dann noch lecker im „Augustiner Hofbräuhaus“ an der Dresdner Frauenkirche verbracht, wo man sich bei leckeren Essen und reichlich Bier die Sonne ins Gesicht schienen ließ. Am Bahnhof hat man dann noch das Angebot, kauf 2 Bier, das 3te ist gratis in Anspruch genommen und dann wollte man eine ruhige Rückfahrt genießen. Doch wie es das Schicksal wollte, setzten sich dann ab Riesa 2 Cops zu mir und beäugten mich kritisch. Meine Frage, ob sie ein Problem mit mir hätten, verneinten sie dann jedoch und so blieb heute auch im Zug alles ruhig.
Fazit: Die Scheiße steht uns dank des Bielefeld-Sieges in Bochum bis zum Hals, da diese nächstes Wochenende den FSV Frankfurt zu Gast haben und wir auf den Betze müssen. Dort haben wir zwar letztes Jahr alle zum flennen gebracht, die Punkte hatten wir jedoch auch da gelassen. Apropos Betze! Die Penner dort halten anscheinend nicht mehr viel von der 10% Regel für Gäste und so wurden nicht einmal 5% an Karten nach Dresden geschickt. Außerdem sind die Bedingungen, wie man die Karte erwerben kann ein Witz. Von daher verzichte ich auf das Spiel und melde mich erst wieder vom vorläufigen Saisonfinale gegen Bielefeld. Nach diesem Spiel stehen wir dann hoffentlich zu min. auf Platz 16 und dann würde es wahrscheinlich nach Darmstadt gehen.   




  

Montag, 24. März 2014

23.03.2014 Karlsruher SC - BSG Wismut Aue 1-1





Mit dem Zug ging es zur Punktejagd in den Karlsruher Wildpark. Der KSC noch mit Tuchfühlung zu Platz 3 in der Position des Gejagten, aber auch unsere Wismut-Elf braucht noch ein paar Punkte im Abstiegskampf. Vor dem Spiel schlenderte wir noch ein wenig durch das Revier, das Verlangen nach Dosenpfand ist bei einigen so ausgeprägt, das einem fast das Getränk aus der Pranke gerissen wird. Man erblickte auch das ein oder andere Wildtier, die meisten mit blau-weißer Zeichnung am Hals. 12782 Fanatiker wohnten dem Spiel bei, davon vielleicht 500 aus Aue. Das Wildparkstadion ist natürlich auch ein schönes altes Gehege, wo man sich gern die Bemühungen unserer Herde ansieht.

In der ersten Halbzeit versuchte man sich im Ansitz. Wartete ab, zeigte kein angemessenes Engagement. Kein Wunder, dass man nichts vor die Flinte bekam und einmal erlegt wurde. Unser Martin musste sehr wachsam sein und wir haben es ihm zu verdanken, dass nur eine Patrone das Ziel fand.


Schlachtgesänge gab es von Aue eher vorsichtig, aber auch der KSC konnte sich nicht übermäßig Gehör verschaffen. Es waren teilweise auch feine Lieder dabei, nur eine Ecke lauter kann es sein. Die Beschallungsanlage jedenfalls war deutlich zu hören. Zur gastronomischen Situation möchte ich mich nicht äußern. Die Schlagworte langsam, überteuert und überfordert könnten aber in einen Statement erscheinen.




In der zweiten Hälfte lag es an Aue zum Halali zu blasen. Internationale Spezialisten sollten uns helfen, also kamen der baltische Prinz Arvydas und später der Safari-Erfahrene Okoronkwo. Mit einer speziellen nigerianischen List verschaffte er sich genug Zeit um zielsicher mit dem Gegner als Bande abzuschließen. Gegen Ende hin erfolgte noch eine kleine Treibjagd auf das KSC-Gehäuse, allerdings passierte nichts mehr. Das Unentschieden geht auch so in Ordnung.



Nach dem Spiel gab es keine Wildereien, man orientierte sich schnell Richtung urbanes Umfeld und ließ Flora und Fauna hinter sich. Waidmanns Heil heißt es bereits am Mittwoch wieder gegen Frankfurt, mit 3 Punkten dort kann man den Blutdruck schon etwas zurückschrauben.



Dienstag, 3. Dezember 2013

24.11.2013 Karlsruher SC- Sg Dynamo Dresden 3:0


Der Sonntag begann, wie Samstag, mit zeitigen aufstehen und den Weg in Richtung Hauptbahnhof (nur diesmal den Frankfurter). Von dort aus sollte unsere Reise heute nach Karlsruhe gehen, die Fahrt verlief mit schlafen und Bier trinken relativ schnell und so waren wir bereits um 11 Uhr in Karlsruhe.
Dort lehnte man die Shuttlebusse ab und zog es vor in Richtung Stadion zu laufen, da wir uns vorher neutralisiert hatten, konnte uns die Bullerei nicht zuordnen und so standen einigen ganz schön die Fragezeichen im Gesicht.
 
So schlenderten wir gut gelaunt durch Karlsruhe und konnte uns diese Stadt etwas näher ansehen, gibt sicherlich hässlichere Städte. Der Weg zum Stadion führte uns dann durch Schloss und Park, wobei wir erst kurz vor dem Stadion die ersten Heimanhänger zu Gesicht bekamen. Diese beäugten uns auch kritisch, was wahrscheinlich auch an meinem schlechten Westdeutsch lag, ließen uns aber unbeschadet gewähren.
Das Stadion wurde somit ohne Probleme mit lässigen Kontrollen betreten. Das alkoholfreie Bier wurde danken abgelehnt (ein anderer Dynamo-Fan war nicht so klug und entleerte, als er feststellte das die Brühe alkfrei ist, diese im Gesicht der Verkäuferin, diese waren aber ohnehin äußerst unfreundlich) und jeder gönnte sich eine Limo (3,50€ inkl 1€ Becherpfand). Ich genoss eine Bratwurst, welche geschmacklich und auch preislich (2,50€) in Ordnung war. Mein Mitstreiter nahm eine Rindswurst und befand diese ebenfalls als genießbar.
Zum Stadion kann man sagen, dass dieses echt noch richtig geil ist. Hinter den Toren weite Kurven, mit Steh- und Sitzplätzen und auf den Geraden jeweils 2 Rangtribünen, wo sich heute der ein oder andere Fangesang verfing und somit quasi doppelt zu hören waren.
Das Spiel können wir kurz abhandeln, Karlsruhe in der ersten Halbzeit dominant und Dynamo ohne echte Torchance, so lag man bereits nach 20 Minuten 2:0 hinten.
In Halbzeit 2 kurzes aufbäumen, wo jedoch gute Chancen nicht genutzt wurden, am Ende gab es nach einem Konter noch das 3:0. Ein Spiel zum vergessen, außer Kirsten, Koch, Susac und Milde erreichte heute keiner Normalform.
Die Stimmung auf den Rängen kann man mit Pausen auf beiden Seiten als gut bezeichnen, auch wenn von den Karlsruhern bei uns kaum etwas ankam. Ich denke das liegt aber an der schlechten Lage des Heimblocks, welcher auf der selben Geraden liegt wie der Gästeblock.
Nach Abpfiff wurde dann noch eine Bratwurst konsumiert und dann wurden abermals die Shuttlebusse ignoriert und der Weg zu Fuß durch Karlsruhe gewählt.
Auf dem Hinweg entdeckten wir noch die Kneipe „Bierkarusell“, welche wir auf Grund des großen Zeitpolsters noch mal aufsuchten, hatten wir uns jedoch besser vorgestellt und so zogen wir nach kurzer Zeit weiter in Richtung Hauptbahnhof Karlsruhe, von dort ging es dann mit lecker Bier auf die Heimreise.

Fazit: Spiel zum vergessen, wir Dynamos haben ein Alkoholproblem…