Posts mit dem Label Hannover 96 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hannover 96 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 9. Juni 2017

20.05.2017 Hannover 96 II - Lüneburger SK Hansa 1-0

Regionalliga Nord - 750 Zuschauer


Gibt es hier einen Platz für unseren Bollerwagen?

Abschlussfahrt der Saison 2016/2017, wie immer sehr launig, konnten wir doch nur mit leichter Anspannung gen Düsseldorf starten, da die Tabellenkonstellation günstig war. Während die Hälfte der Reisgruppe der Partie Chemnitz-Hansa beiwohnte, machten wir den ersten Zwischenstopp in Hannover. 2 Spiele sollten es sein, mit Besichtigung des Stadions von Arminia Hannover.



Nach relativ frühen Start erreichten wir zur Mittagszeit die niedersächsische Landeshauptstadt. Vorab ist zu sagen, dass uns die knapp 10 Stunden gut gefielen und die von uns abgelaufenen Ecken auch einen guten Eindruck machten. Nach Ankunft als direkt rein in die U-/Straßenbahn und Richtung Zoo.

Nachdem der Ausstieg aus der Tram gemeistert war standen wir auch schon vor dem ehemaligen Eilenriedestadion. Das hört jetzt auf den Namen 96-Das Stadion. Da musste die Marketingabteilung sicher einige Workshops hinter sich bringen um darauf zu kommen.

Das ganze Wochenende begleiteten uns diverse Junggesellenabschiede oder waren es einfach wochenendliche Sauftouren? Man weiß es nicht... Jedenfalls wollte eine Gruppe junger Männer ihren Bollerwagen mit ins Stadiongelände nehmen. Und Hochachtung vor Hannover 96, das Vehikel durfte im Stadion parken und wurde die ganze Zeit von einem Ordner bewacht. Die Sicherheitsbediensteten konnten sich scheinbar eh selbstständig eine Beschäftigung suchen. So pendelte eine Dame zwischen Einlasskontrolle, Platzeinweisung und Rasenpflege.



Die Zutrittsberechtigung zum Spiel, auf die einzig geöffnete Haupttribüne wurde für heftige 10 € erkauft. Dies wurde traditionell per Strichliste quittiert. Nach Eintritt bestaunten wir erstmal das 96-Mosaik und enterten schnell die Tribüne, denn der Anpfiff stand direkt bevor.


Wir setzten uns zielgerichtet in den Block der 13 Lüneburger Gäste. Die uns nach einigen kleineren Konversationen dank herausragender Rhetorik für HSV-Fans hielten. Ich weiß auch nicht wie so etwas immer passieren kann. Ich dachte immer unser Dialekt wäre gut rauszuhören. Nunja...




Jedenfalls war die erste Halbzeit sehr gut anzusehen. 96 verballerte aber Chance um Chance. Besonders auffällig war die Aufbauarbeit über links von und mit dem Ex-Auer Vladimir Rankovic sowie das äußerst unglückliche Auftreten von Spieler Nummer 10. Dieser hatte in diesem Spiel überhaupt kein Glück.



In Minute 36 gelang den Hausherren dann doch die verdiente Führung und so ist eigentlich die Geschichte des Spiels fast erzählt. Die zweite Hälfte, beide Teams hatten ja nichts mehr zu verlieren, glitt so vor sich hin. So blieb es beim 1-0 und das Anwesende Dutzend+1 Gäste formulierte subtile Kritik an der Lüneburger Sturmreihe. 


Der Imbiss versorgte die Zuschauer derweil nach dem Motto "Alles muss raus!" und so war das Sortiment einigermaßen ausgedünnt. Wird ja sonst schlecht in den fussballfreien Tagen, die vorhandene Bratwurst konnte trotzdem eine befriedigende Leistung erzielen.


Unter den 750 Zuschauern war auch einiges an Nordkurve Hannover anwesend, die der Partie aber still beiwohnten. Das Stadion als solches reicht für ein Amateur-/Jugendstadion vollkommen aus, die von uns besuchte Tribüne gefiel mir auch ganz gut. Aber hat sicher nicht das Flair des alten Runds. Davon blieb die ehemalige Haupttribüne übrig, die einen erhabenen Eindruck macht und aus den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts stammt. Ein Rankommen war nicht, aber von unterschiedlichen Stand- und Sitzpunkten konnten einige Aufnahmen geschossen werden.




Das war es dann auch mit Station 1 in Hannover. Die Nordkurve verabredete sich zum Auswärtsspiel in Sandhausen am nächsten Tag, der Bollerwagen wurde abgeholt und wir gingen über 2 (Nach-)Tankstellen straffen Schrittes zur Heimat von Arminia Hannover. Die Fotos von diesem Aufenthalt gibt es Ausnahmsweise in einem Extrapost. 






Montag, 27. Februar 2017

19.02.2017 Sg Dynamo Dresden - Hannover 96 2:1

„Wir wünschen Robert Enke, gesunde Handgelenke“

...oder auch der Nationalmannschaftszug ist für den Robert abgefahren. So nun reicht es aber auch mit dem schwarzen Humor. Obwohl einer geht noch. Deutsche Bahn – Robert Enke 1:0.

So nun aber zum Spiel. Dort waren heute die 96er zu Gast, welche ganz klar den Aufstieg als Ziel haben und dies (stand jetzt) auch schaffen werden. Aber die Saison geht ja noch eine Weile, mal sehen ob sie das durchhalten können, aber mit der Mannschaft sieht es ganz gut aus.
Unsere Anreise verlief heute auch recht gut und so wurde der ICE als Anreisemittel genutzt. In Dresden angekommen, ging es diesmal in einen Pub, wo sich neben einem Irish-Breakfast auch das ein oder andere Guinness gegönnt.


Recht zeitig ging es dann zum Stadion, wo die üblichen Gesichter (abzüglich natürlich unserer zwei Stadionverbotler) begrüßt wurden. Die Zeit bis zum Anpfiff verquatscht und bei der Verlesung der Aufstellung gab es diesmal schon die erste Überraschung. Denn unser Ex-Schachter Fabian Müller schaffte es seit langem Mal nicht in die Startelf. War nicht nur in meinen Augen schon längt mal überfällig gewesen. Für ihn startete der Herr Kreuzer, welcher seine Sache recht ordentlich machte.
Ordentlich sah es heute auch im Gästeblock aus, denn der war gut gefüllt und war für einen Westverein recht gut. Auch die akustische Unterstützung war stetig, wenn auch leider nicht vernehmbar im K-Block. Eben jener K-Block hatte heute wieder einige Höhen, eben aber auch einige Tiefen. Optisch gab es jeweils ein paar Schwenker. Ansonsten blieb es auf den Rängen und auch Rund ums Stadion relativ ruhig. Wieso eigentlich?


Das Spiel gestaltete sich von Anfang an offen. Beide Seiten suchten ihr Heil in der Flucht nach vorne und hatten so jeweils die ein oder andere Chance. Vor allem der von manchen zum Fußballgott verschriene Spieler mit der Rückennummer 30 versemmelte 2x in aussichtsreicher Position. Aber auch die Hannoveraner ließen eine Führung mitunter kläglich liegen. So ging es dann mit 0:0 in die Pause.



Nach der Pause gleiches Bild, nur das die 96er eine ihrer Chancen veredeln konnten. Sie zogen sich daraufhin zurück und Dynamo kam letztlich verdient zum Ausgleich. Paco tankte sich gut durch und legte auf die 30 quer, diese Chance konnte dann sogar er nicht mehr versemmeln. Nach einem perversen Jubel, folgte die schnelle Ernüchterung. Denn die Gäste gingen gefühlt im Gegenzug wieder in Front. Dynamo rannte zwar weiter an, aber letzten Endes blieb es beim Sieg für die Gäste.
Die Abfahrt wurde dann noch bewusst etwas nach hinten verschoben und so ging es nochmal in den Pub. Am Bahnsteig gab es dann noch kurz Ärger mit den Bullen, welcher seine Autorität angegriffen sah (zu Recht). So musste noch ein sportlicher Sprint hingelegt werden, um den Zug zu erreichen, aber am Ende ging alles gut und gegen 18 Uhr hatte uns Leipzig wieder.

Fazit: Der Aufstiegszug ist wohl abgefahren…

PS: Eine Woche später holte Dynamo seit 21 Jahren endlich mal wieder 3 Punkte im Schacht (4:1!!!) und holte so nun ebenfalls nach gefühlten 15 Jahren mal wieder die Sachsenmeisterschaft nach Dresden. Während Dresden nun also schon langsam für ein weiteres Jahr in Liga 2 planen kann, wird es bei den verstrahlten aus dem Schacht langsam eng. Normalerweise wäre es jetzt ja Zeit für einen Trainerwechsel. Peter Neururer, da Lodda oder Effe würden sicherlich nicht nur mich zum lachen bringen…man wird also sehen, was die Saison noch bringt…

Donnerstag, 20. Oktober 2016

11.09.2016 Hannover 96 - Sg Dynamo Dresden 0:2

"Sexmob-Dynamo on Tour"


Unter diesem Motto ging es heute in Richtung Hannover zum Auswärtskick. Unsere Reisegruppe bestand heute aus 7 Personen, welche in Hannover noch durch 2 weitere ergänzt wurde. Wir wählten eine Anreise per Zug.


Diese Zugfahrt war recht kurzweilig auch wenn unser geplanter Anschlusszug in Magdeburg ausfiel und wir dadurch einen Umweg über Wolfsburg nehmen mussten. Naja der Stimmung gab dies nur kurz abtrieb, denn bereits auf dem Weg von Leipzig nach Magdeburg durfte eine etwas offenherzigere Mitreisende zum unfreiwilligen Erotikshooting antreten. Danke dir dafür! 


In Magdeburg hatten dann die Bullen dann Angst vor einem Besuch der blauen Bördebauern und bitteten uns unauffällig zu bleiben. Aber das war alles nur sinnlose Panikmache, gesehen und gehört hat man letztlich niemanden von den blauen Pissern. 


Weiter ging es dann von Magdeburg nach Wolfsburg in einem leicht überfüllten Regionalzug, welcher dann durch unseren Alkoholkonsum und unserer Sangeskraft gut unterhalten wurde. Ein Teil der Reisegruppe machte es sich auf der Gepäckablage bequem, während andere mit den Mitreisenden Westdeutschen ins Gespräch kamen. Erste Hannoveraner stiegen auch zu, doch wollten diese uns leider nicht näher kennen lernen. Warum eigentlich nicht?


In Wolfsburg musste dann Biernachschub ran, was durch den Bahnhofskiosk aber befriedigt werden konnte. In der Polostadt sah man dann auch die ersten Zivis, wovon einer eine feine Heavy-Metal-Kutte trug. Viel berichten konnten sie aber nicht, da außer saufen und pöbeln nicht viel los war. Auf der restlichen Strecke versüßte dann einer unserer Gruppe einen ganzen Zugabteil in einen Lachflash. Da man bei ihm in Kaufland die Gurke nicht pro Stück kauft, sondern angeblich pro Kilo. Die Lacher hatte er wie gesagt auf seiner Seite und war auch nicht das letzte Mal am Tag Thema, genau so wenig wie das Thema Frauen.


Dann war die Hinreise endlich erledigt und man landete am Hannoveraner Hauptbahnhof. Dort wurde das Glas- und Dosenverbot der Bullen ignoriert, was diese aber auch nicht wirklich interessierte.  Dem Weg über wurde man immer mal wieder von Bullen begleitet, welche aber einen dann auch immer mal wieder alleine weiter laufen ließen. Hannoveraner welche einem ans Leder wollten, suchte man aber auch vergebens. In einer Kneipe wollte man weiteres Bier aquirieren, doch da war nichts zu holen. Allerdings konnte man beim pinkeln schön Bundesligafußball sehen, die spinnen die Wessis. In einem Park vor dem Stadion konnte man dann doch noch eine Kneipe finden, welche einen Bier verkaufte. Neben den gekauften Bier, bedienten sich auch einige Langfinger am aufgestellten Buffet. 


Der weitere Weg zum Stadion verlief dann länger als nötig, da die Bullen und Ordner einem einmal mit der Kirche ums Dorf trieb. Danke dafür ihr Pisser. So erreichte man das Stadion erst 40 Minuten vor Anpfiff und stellte fest, dass die Hannoveraner nicht gelernt hatten. Diesmal wurde noch eine zusätzlich Schleuse vor dem eigentlich Eingang aufgestellt, welche aber erneut nur 2 Durchlässe hatte, wo immer nur eine Person durchpasste. Auch die in Vollmontur lauerten Bullerei machte einen motivierten Eindruck, doch zu Eskalationen lies man sich diesmal nicht hinreißen. 



Am Ende waren alle pünktlich im weiten Rund der Hannoveraner, wo sich ca. 5000 Gäste in dem weiten Rund verteilten und einen richtig guten Auftritt hinlegten. Die Heimseite hatte auch auf Grund des Spielverlaufes nicht viel zu lachen und durften somit den Supportpunkt heute eindeutig nach Dresden geben. 


Auch die Mannschaft erwischte heute einen Sahnetag und bezwang die Heimelf nicht unverdient mit 2:0. Man muss aber auch zugeben, wenn die Heimelf am Anfang eine ihrer guten Chancen genutzt hätte, dann wäre das Spiel wohl andersrum verlaufen. Doch sei es drum, am Ende besiegte David heute Goliath. 



Noch ein kurzes Wort zum Stadion. In meinen Augen definitiv eines der schöneren Neubauten in der heutigen Stadionlandschaft. Weite Kurve und trotz zwei Rängen fühlt man sich recht nahe am geschehen. Das einzige Manko sind die fehlenden Stehplätze, Auch im Heimsektor gibt es kaum welche, außer im Bereicht der heimischen Ultras. Aber selbst dieser ist richtig klein.


Bei der Abreise sorgten dann noch 2 Hannoveraner für Erheiterung, welche mit guten Abstand pöbelten. Nachdem dann einer der Gruppe aber kurz zum Sprint ansetzte, doch schnell die Klappen hielten und von dannen zogen. Die Bullen hätten aber auch jeden Spaß verhindert, waren sie doch gleich vor Ort und riegelten dann alles ab. Mit der Straßenbahn ging es dann zurück zum Hauptbahnhof. Auch in dieser Bahn wurden die anwesenden Hannoveraner mit einigen Sangesliedern beglückt und eine weitere Schnecke durfte zum Erotikshooting antreten. Danke auch dir dafür. 


Am Bahnhof angekommen, wurden dann die Bierreserven wieder vervollständigt und auch die Sektion "Ich trink ein Sekt vielleicht" konnte befriedigt werden. Auf dem Bahngleis warteten wir dann noch auf dem Zug. Dabei wurde einer der Mitreisenden noch belästigt. Ein Mädchen im Jungenkostüm (die sah aus wie nen 13 Jähriger Rotzer, wollte aber ein 19 Jähriges Mädchen sein, Heiligerbimbam) wollte eine Kippe schlauchen, was aber bestimmend verneint wurde. Als es (keiner weiß was es wirklich war) sich nicht so einfach abwimmeln ließ, musste man es nochmal darauf hinweißen das es nicht klug ist, sich mit so einem Körper so weit aus dem Fenster zu lehnen. Das Thema war dann aber auch recht schnell durch.



Die Zugheimfahrt verlief dann wieder recht lustig und bierseelig und auch das Gurkenthema wusste nochmal zu gefallen. Auch die älteren Damengesellschaft, welche im gleichen Zugabteil saß, konnte nicht mehr vor lachen. Auch ihre Aussage das Braunschweig das letzte Loch sei und man als Hannoveranerin Braunschweig hassen muss, ließ so einige Rückschlüsse über eine gute Nachbarschaft zu.



Die restliche Heimfahrt verlief ereignislos und es wurde noch die eine oder andere Skatrunde gekloppt.



Fazit: Auswärts ist man asozial!

PS: Im Nachhinein erfuhr man, dass es für einen Teil der Reisegruppe vorerst die letzte Auswärtsfahrt war, da Post aus Magdeburg eintraf und diese erstmal für 3 Jahre ausgesperrt sind. Die Verhandlungen dazu laufen aber.





Donnerstag, 20. Februar 2014

14.02.2014 FSV Mainz 05 - Hannover 96 2:0

Nach einer ziemlich langen Winterpause sollte es endlich mal wieder zum Fußball gehen. Da es sich aufgrund der Nähe und der Zeit anbot entschloss ich mich mir mal anzusehen, wie sich denn der Fußball in der karnevalsverrückten Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz anfühlt. Somit ging es in trinkfreudiger Begleitung zum Freitagsspiel der 1. Bundesliga. Gespielt wurde in der "Coface-Arena", die im sozialistischen Rot den Mainzer Abendhimmel erhellte. Das Stadion an sich ist halt eine ganz normaler Beton-Kommerzklotz, der mitten im Nichts auf einem Feld platzierte wurde und wie alle anderen "modernen" Stadien aussieht.

Zu Gast war der HSV aus Hannover, die den Gästeblock, zumindest die Stehplätze, gut füllen konnten. Ich kann leider nicht einschätzen, ob das nun viele Gäste sind für so ein Spiel, ich würde sagen durchschnittlich. Stimmungstechnisch war von den Gästen das ganze Spiel über außer ein paar Pöbeleinlagen und "HSV"-Rufen nicht viel zu vernehmen.






Nachdem sich an den örtlichen Fressbuden versorgt wurde (Kommentar hierzu folgt weiter unten), nahmen wir einen Stehplatz auf der Fantribüne von Mainz in Anspruch, die schon 30 Minuten vor Anpfiff ziemlich gut besucht war und dann auch komplett gefüllt werden konnte. Die Sitzplatzgänger auf den Seitentribünen bequemten sich erst mit dem Anpfiff und der "tollen" Vereinshymne ins Stadion, ist wohl überall das gleiche Verhalten. Die Vereinshymne gab den Mainzern die Möglichkeit, sich selbst als Karnevalsverein zu feiern und optisch wurde dieser musikalische Leckerbissen noch mit einer fliegenden Drohne in Form eines Zeppelin verschönert, die das örtliche Käseblättchen ordentlich bewarb. Ein kleiner Eindruck gibt es auf diesem Video zu sehen:

Insgesamt schon ziemlich erschreckend der ganze Kommerz im Stadion und beim ganzen Drumherum, jeder Scheiß wird irgendwie beworben und gefeiert.
Die Verpflegung im Stadion hingegen wusste zu gefallen und auch die Preise recht angenehm: 2,90€ für 0,4l Bitburger-Pils und 2€ für ein leckeres Fleichkäsebrötchen ließen keine Wünsche offen. Allerdings schmeckte das Bier überall anders und auch eher nach alkoholreduziertem Pils, was jedoch von den Verkäuferinnen bestritten wurde. Zu allem Überfluß wurde mir dann noch ein Radler angedreht, ich habs leider zu spät gemerkt.
Das Bezahlsystem ist bargeldlos gehalten, man kann sich eine "Fan-Karte" aufladen und mit dem Chip der Geldkarte bezahlen, ich finde es jedoch recht unübersichtlich, musste dann auch nochmal aufladen weil ganze 20 Cent für ein Bier fehlten. Das Aufladen geht jedoch recht mühelos und auch schnell im Stadion.

Auch die Fankurve hinterlässt einen schalen Nachgeschmack: es war zwar eigentlich eine gute Stimmung, besonders ein Lied wurde lange und laut von vielen mitgesungen. Was ich aber absolut nicht verstehen kann, ist das Auftreten der Vorsänger. Da gibt es einen "Hauptcapo" mit Mikrofon und Extra-Lautsprechern um die Fans aufzufordern und zu animieren, aber dann gleich links und rechts im Abstand von 20 Metern nochmal 2 Leute, die mit Megafonen auch noch die Leute anheizen....total sinnfrei meiner Meinung nach und sieht einfach nur peinlich aus. Ab und an wusste die Stimmung zu überzeugen, aber eigentlich erst so in der 2.Halbzeit.

Fußball wurde natürlich auch gespielt. Die erste Hälfte war ziemlich ausgeglichen, Mainz mit 2 guten Gelegenheiten, aber sonst ist nichts nennenswertes passiert. Unser Freund Noveski wurde durch einen dämlichen Abwurf des Hüters in Bedrängnis gebracht, passiert ist jedoch nichts. Schon Schade, dass Noveski mit solchen Leuten zusammenspielen muss, in Aue ist bestimmt noch ein Plätzchen für ihn frei, da hat er auch einen Weltklasse-Hüter an seiner Seite.
In der Halbzeit wurde dann gewechselt und Choupo-Moting kam für den verletzten Park und sollte ordentlich Stimmung ins Spiel bringen. Kaum waren 5 Minuten der 2. Hälfte gespielt, konnte Mainz das verdiente 1 zu 0 durch Malli erzielen.

In der Folge ergaben sich noch einige weitere Chancen für die Meenzer, während Hannover nur durch eine Chance von Huszti Ausehen erregen konnte. In der Nachspielzeit konnte dann Choupo-Motin endlich das erlösende 2 zu 0 erzielen, nachdem er bereits einige Großchancen vergeben hatte.
So gewann Mainz am Ende verdient mit 2 zu 0, die Fans feierten noch entsprechend ihre Mannschaft und träumen vom Europapokal.
Weitere Videos zum Spiel findet ihr auch in unserem Youtube-Kanal unter diesem Link.
Wir verließen im Anschluss das Stadion und deckten uns am Bahnhof mit weiteren Bieren ein, die auch die Nacht noch gebührend verlängern konnten.
Am nächsten Tag sollte dann auch noch das 3.Ligaspiel SV Darmstadt 98 gegen Jahn Regensburg anstehen, den Bericht könnt ihr hier bald auch lesen!