Posts mit dem Label VfB Zwenkau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label VfB Zwenkau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 20. Oktober 2016

04.09.2016 SSV Markranstädt III - VfB Zwenkau II 0:2 (Stadtpokal Leipzig)

Für mich hieß es an jenem Sonntag mal wieder die eigene Truppe zu unterstützen, denn Dynamo hatte ja frei auf Grund der Länderspielpause.

Also ab in die Markranstädter Südstraße, wo die dritte Vertretung die zweite Herren aus Zwenkau empfangen sollte. Genau dieses Spiel zog ich mir eine Woche zuvor in Zwenkau rein, wo die heutige Heimelf sich noch klar und verdient mit 3:0 gegen die Zwenkau durchsetzen konnte.


Auch heute begann das Spiel vor ca. 30 Zuschauern (15 wie angegeben, sind deutlich untertrieben) gleich, denn die Heimelf war in der ersten Halbzeit klar spielbestimmend und hatte mehr als nur eine gute Einschussmöglichkeit. Diese wurden aber mitunter kläglich liegen gelassen bzw. konnte sich der Zwenkauer-Torhüter auszeichen, welcher mitunter Klasse reagierte. So ging es mit einem etwas schmeichelhaften 0:0 für die Gäste in die Halbzeit.


In Halbzeit 2 musste man sich erstmal die Augen reiben, denn das Spiel ging auf das gleiche Tor, wie in der ersten Halbzeit. Der Gästecoach hatte anscheinend die richtigen Worte gefunden und so bespielte und berannten nun die Zwenkauer das Tor der Dritten. Die Heimelf war nun nicht mehr wiederzuerkennen und kam kaum noch über die Mittellinie bzw. zu eigenen kontrollierten Angriffen. Einen weiteren Unterschied zur ersten Halbzeit war dann auch die Chancenverwertung der Zwenkauer, welche sich in der 65 und 72 Minute belohnten. Das Spiel wurde daraufhin etwas härter, jedoch blieb alles Rahmen und die Zwenkauer zogen letzten Endes verdient mit 2:0 in die nächste Runde des Leipziger Stadtpokals ein.

Fazit: Schöner Sonntagskick!

Sonntag, 4. September 2016

21.08.2016 VFB Zwenkau III - LFV Sachsen Leipzig 2:6 & VfB Zwenkau II - SSV Markranstädt III 1:3

Nachdem man noch etwas angeschlagen vom Pokalsieg vom Vortag war, ging es heute wieder in regionalere Regionen. Heutiges Ziel war das Spiel vom VfB Zwenkau II gegen die Dritte aus Markranstädt in der Stadtklasse Leipzig.



Es ging daher mal wieder in Zwenkauer Eichholz, wo wir bereits des öfteren waren. Anders als beim letzten Besuch sollte diesmal aber "nur" auf dem Nebenplatz gespielt werden.

Als wir ankamen, wunderten wir uns schon warum so viele Autos da standen. Aber der Grund war schnell gefunden, denn der vor einer Saison neu gegründete LFV Sachsen Leipzig spielte vor dem eigentlich geplanten Kick ebenfalls in Zwenkau. Ihr Gegner war wiederum die dritte Vertretung aus Zwenkau.

So schauten wir uns noch große Teile des Spieles VfB III gegen Sachsen an. Dort stand es zu Beginn der zweiten Halbzeit 1:2. In der zweiten Halbzeit passierte dann lange nichts, außer das der Zwenkauer Keeper einmal überragend hielt. Wir verzogen uns dann vor in die Kneipe und köpften ein paar Hopfenkaltschalen. Dies sollte sich dann aber als Fehler herausstellen, denn es vielen noch 5 Tore so das es am Ende 2:6 für die Gäste aus Leipzig-Leutzsch stand. Dort netzte unter anderem ein gewisser Nico Breitkopf, welcher auch schon die ein oder andere Liga höher gespielt hatte. Er ist aber etwas aus den Fugen geraten und arbeitet wohl gerade wieder an seinem Fitnesszustand. Aber sein Vater und Trainer Micha Breitkopf wird schon dafür sorgen. Auch wenn man sagen muss, dass es die Leutzscher mit dieser Leistung in einer höheren Klasse sicherlich schwer haben werden. 
Auch schwer haben werden es die paar Anhänger des LFV Sachsen Leipzig, denn dauerhaft mit 30-40 Leuten über irgendwelche Dorf- und Nebenplätze zu tingeln wird auch seinen Reiz verlieren. Immerhin hatten sie ein paar Zaunfahnen dabei, was immerhin für etwas Atmosphäre sorgte. Wenn diese aber weiterhin so Unbeaufsichtigt aufgehangen werden, dann wird es sicherlich mal irgendwann zu einen Verlust kommen. Auch ob es wirklich Sinn ergibt, wieder einen zweiten Leutzscher-Verein zu gründen, darf bezweifelt werden. Allerdings scheinen wohl nicht alle Leutzscher mit der Politikschiene der BSG Chemie Leipzig mitgehen zu wollen und so wird es wohl auch weiterhin keinen vereinten Leutzscher-Verein im legendären Alfred-Kunze-Sportpark geben.

Erwähnung sollten auch noch ein Einheimischer-Anhänger, sowie ein Typ in Lokklamotten finden, welche durch ihr loses Mundwerk bzw. ihrer Optik versuchten zu provozieren. Die Leutzscher Anhänger registrierten das aber nicht oder ignorierten diese zwei Deppen. So viel Dummheit hätte man sicherlich auch mit ein paar Ordnungsschellen regeln können und Bullen waren auch keine vor Ort.

Nun aber zum eigentlich geplanten Spiel. Denn auch in der Stadtklasse stand der erste Spieltag an und es trafen zwei Mannschaften aufeinander, welche letztes Jahr jeweils im Niemandsland der Stadtklasse gestrandet waren. 

Das Spiel startete wie schon zuvor das Spiel auf dem zweiten Platz der Zwenkauer, welcher über den Sommer gut gepflegt wurde und mittlerweile auch wieder zum Fußball spielen einlädt. Wenn jedoch weiterhin alle Mannschaften, außer die ersten Herren des VfB's, darauf kicken, wird dieser bald wieder einer Kuhwiese ähneln. 

Heute jedoch war es ein feines Geläuf und beide Mannschaften versuchten auch Fußball zu spielen und den 38 nichtzahlenden Zuschauern etwas zu bieten. Der VfB zwar mit insgesamt mehr Ballbesitz, jedoch nach vorne ohne Ideen, so dass die Verteidigung der Gäste kaum  vor größere Probleme gestellt wurde. Außer einmal als ein Zwenkauer sich durchmogelte, jedoch vor dem Tor zu ungenau war. Die Gäste hingegen waren zielstrebiger in ihrem Spiel nach vorne, was bereits nach 7 Minuten belohnt wurde. Ein guter Pass in die Schnittstelle veredelte der Markranstädter-Stürmer zum 1:0 für die Gäste. Nach einer weiteren schönen Kombination veredelte der Markranstädterstratege dann sehenswerte mit dem Außenrist ins lange Eck auch noch zum 2:0. Damit ging es dann in die Pause. Auch in Hälfte zwei spielten beide Mannschaften weiter munter auf und so fielen auf jeder Seite jeweils noch ein Tor und das Spiel endete nicht unverdient mit 3:1 für die Gäste, welche hinten wenig zuließen und vorne einfach zielstrebiger waren.

Insgesamt ein schöner Fußballsonntag bei einigen Bieren und schönen Wetter und Fußball...


1. Das Stadion/Die Sportanlage: 
Das Zwenkauer Eichholz ist insgesamt eine schöne Sportanlage und mit seiner Lage im Wald, sowie der überdachten Haupttribüne sicherlich eine der schönsten Anlagen im Leipziger Stadtgebiet. Auch der Nebenplatz hat einen kleinen Hang, wo oben ein paar Sitzschalten montiert sind. Von daher gibt es hier sportliche 4 von 5 Punkten.



2. Der Eintrittspreis:

2 Spiele und jeweils keinen Eintritt, dazu noch Zaunfahnen und ein paar Schlachtrufe, was will man für 0 Euro mehr. Da kann es nur 5 von 5 Punkten geben, sowie noch einen Bonuspunkt für Atmosphäre. Also quasi 6 von 5.



3. Das Spiel: 

Zwei Spiele auf guten Niveau für die jeweiligen Ligen, auch wenn wir leider 5 Tore nicht mehr gesehen haben beim ersten Kick. Also 3,5 Punkte im Schnitt für beide Begegnungen, da die Ergebnisse am Ende doch recht eindeutig waren.



4. Biertest: 

Das Bier kam frisch vom Fass und war recht süffig. Man hätte auch Weizen trinken können, bietet auch nicht jeder an. Auch der Preis für 2,80,-€ ist an sich für ein Sportlerheim in Ordnung, ist halt nicht nur zum Spieltag offen, jedoch gilt in den niedrigen Gefilden halt die Grenze von 2€ und von daher gibt es noch 2,5 Punkte.



5. Wursttest: 

Das Sportlerheim bot eine Bockwurst an, diese war jedoch recht schnell ausverkauft an diesem Tag. 
Es gab zwar noch ein anderes Angebot, wie Currywurst mit Fritten etc. oder halt auch ein richtiges Essen, jedoch war das für den kleinen Hunger leider etwas wenig.
Von daher gibt es noch einen Punkt für das vorhandene Angebot.


17 von 25 Punkten ist in Ordnung auch wenn es wohl an der Summe der beiden Spiele lag...

Donnerstag, 25. Juli 2013

24.07.2013 Vfb Zwenkau - SSV Markranstädt ABBRUCH (1:2)

Na holla die Waldfee, nur ein Dynamo-Dresden-Fan anwesend und trotzdem wird das Spiel abgebrochen, demnächst müssen wohl die Hundertschaften auch zu jedem noch so unwichtigen Freundschaftspiel ausrücken (armer Steuerzahler!). Aber ehe hier Verschwörungstheorien aufkommen, der Abbruch erfolgte auf Grund des Wetters und zwar nicht durch einsetzenden Bodennebel, sondern wegen eines Sommergewitters.

Was macht man im Urlaub wenn man nicht wegfährt? Viele gehen an den See, andere zocken den ganzen Tag, wieder andere verbringen die Mittagsstunden am Rechner, um irgendwelche Berichte ins Netz zu stellen und ich wiederum gehe am frühen Abend zum Fußball. Diesen Mittwoch hatte ich mir Vfb Zwenkau gegen den SSV Markranstädt erste Vertretung herausgepickt, spielten doch 2 ehemalige Mannschaftskameraden bei Zwenkau und hatte mich doch das Zwenkauer Eichholz schon beim letzten Besucht faziniert.
Angekommen bin ich kurz nach Anpfiff, löhnte 3€ (!!!) Eintritt und traf weitere bekannte Gesichter, zu diesem Zeitpunkt führten die Zwenkauer bereits 1:0 gegen den Oberligisten aus Markranstädt und verkauften sich dann auch im weiteren Verlaufe des Spiels ganz gut. Die Zwenkauer konnten immer wieder durch schnelles umschalten und ein gepflegtes Passspiel Nadelstiche setzen. Jedoch sah man auch die Überlegenheit der Markranstädter, welche letzten Endes verdient Mitte der 1 Halbzeit ausgleichen konnten. Bis zur Pause vergaben dann noch beide Mannschaften gute Möglichkeiten, wobei das Chancenplus auf der Markranstädter-Seite zu verzeichnen war.

Pünktlich zur Pause began es dann auch zu regnen und alle suchten eine Überdachung. Ich versorgte mich erstmal mit Grillgut und Gerstensaft, wobei das Steak zwar durch war, aber etwas kalt, hatte ich besser in Erinnerung. Das Bier für 2,40€ aus dem Fass wusste aber zu gefallen.

In Halbzeit 2 wechselten dann beide Mannschaften munter durch und dem SSV gelang nach einem schnell vorgetragenen Gegenangriff das 2:1. Über die Außen gut durchgesetzt, musste der Markranstädter-Spieler, in der Mitte, den Ball nur noch ins Tor schieben.
Das Spiel war dann ca. 80 Minuten alt und der Schirie bracht die Partie auf Grund des starken Regens und des Gewitters ab. Ich weiß nicht wirklich warum er das tun musste, war das Wetter doch die ganze 2 Halbzeit so, aber er wird schon seine Gründe gehabt haben.

Nach dem Spiel nochmals der Vereinskneipe einen kurzen Besuch abgestattet und dann ging es Heim. 

Fazit: 3€ für ein Freundschaftsspiel in den Niederungen des Leipziger Fußballs ist ganz schön happig!
Aber das Zwenkauer Eichholz fetzt und wird dieses Jahr sicherlich nochmals besucht.

Samstag, 13. Juli 2013

25.05.2013 VfB Zwenkau - SV Lipsia 93 Eutritzsch 0:2




Man hatte die Wahl Magdeburg – Zwickau (nach den Vorkommnissen dort, sicherlich auch sehenswert) oder VfB Zwenkau gegen Lipsia Eutritzsch. Zwei solche Kracher Spiele am Tag des großen europäischen Pokalfinals in der Champions-League zwischen Dortmund und Bayern München. Die Wahl fiel dann doch auf das Spiel im beschaulichen Zwenkau und so ging es via Pkw auf den dortigen Sportplatz.

Den Eintritt löhnte man für 2 Euro und man konnte das örtliche Sportfeld begutachten. Ringsherum die klassische Aschebahn und auf den Geraden jeweils ein paar befestigte Traversen und auf der einen Seite sogar eine überdachte Sitzplatztribüne. Macht schon etwas her dieser Ground am Eythraer Weg 1.

Nach den guten Eintrittspreisen, wusste auch das Bier preislich sowie geschmacklich zu überzeugen und auch die Klassiker, wie Bratwurst und Steak, vom Grill konnten überzeugen.

Zum Spiel:
Die Vorzeichen hätten nicht unterschiedlicher sein können, Zwenkau war seit 12 Spiel ungeschlagen und die Lipsia hatte seit 6 Spielen nicht mehr gewinnen können. So klopfte Zwenkau nochmal oben an am Tor zur Landesliga und die Lipsia musste aufpassen nicht doch nochmal in den Abstiegskampf gezogen zu werden.
So begann auch das Spiel und die Zwenkauer drückten auf’s Tempo und in Richtung Eutritzscher Tor, doch entweder scheiterte man an der Abwehr oder aber an der eigenen Unfähigkeit selbst aus kürzester Entfernung das Spielgerät im gegnerischen Gehäuse unter zu bringen.
So geschah dann irgendwann das, was meistens passiert, wenn man sich selber in Unfähigkeit übt und so konnten die Sportfreunde von der Lipsia mit 1:0 in Führung gehen. Nach mehreren Fehlern in der Zwenkauer Hintermannschaft musste der Stürmer von Lipsia nur noch einschieben.
Im zweiten Durchgang waren die Zwenkauer weiterhin bemüht und versuchten auf den Ausgleich zu drängen, doch ihre Gegner standen nun noch tiefer und konnten durch Konter immer wieder Nadelstiche setzen. Am Ende war es eben so ein Konter, welcher für das 2:0 und die Vorentscheidung sorgte und auch gleichzeitig den Endstand darstellen sollte.

Nach Abpfiff verließen wir den Ground und machten uns auf den Weg wollte doch jeder das abendliche Champions-League Finale sehen.