Donnerstag, 18. April 2013

12.04.2013 1.Fc Union Berlin - Sg Dynamo Dresden 0:0



Es ist Geburtstagswoche bei mir und so feierte ich nicht nur den Geburtstag der Herzensdame in dieser Woche, nein auch meine Geliebte aus Elbflorenz wurde diese Woche am 12.04.2013 60 Jahre alt. Dies war natürlich ein Grund zu feiern und so waren die Gästekarten auch binnen 3 Minuten nach Verkaufsbeginn restlos AUSVERKAUFT! Anreisen wollte die Fanszene geschlossen mit dem Sonderzug und dessen Karten waren ebenfalls innerhalb weniger Tage weg.
Der DFB terminierte auch mal geschickt und so durften wir auf den Tag genau zu unserem 60 Vereinsjubiläum zu Union Berlin fahren.
Ost-Derby also und dann auch noch gegen die Preußen, besser hätte es kaum kommen können.  Am Tag der Anreise musste ich leider Individuell anreisen, da es meine Arbeitszeiten nicht zuließen den Sonderzug zu erreichen. Also pünktlichst Feierabend gemacht und ab ins Auto in Richtung Berlin gedüst. Dort angekommen, gab es dann eine zentrale Sammelstelle für die Gästefans, abgeparkt und erst mal ein Geburtstagsbier aufgemacht und geköpft, dann sich mit den bekannten Gesichtern getroffen und auf den Zugfahrerhaufen gewartet. Als dieser dann auch etwas verspätet eintraf, wollte die Bullerei heute schon zeigen wer der Herr im Ring ist (war leider nicht das letzte Mal am Tage) und wollte uns in Shuttle-Busse stecken. Nach längeren Verhandlungen und dem konsequenten Ablehnen der Busalternative durch die Gäste, beugte sich dann die Policia und es wurde, wie es sich gehört per Fuß, im Mob, in Richtung Stadion gezogen.

Der Fußmarsch verlief ruhig und die Unioner schauten nicht schlecht aus der Wäsche, als sie uns, in den für das Spiel angefertigten Motto-Nickis, um die Ecke biegen sahen. Kurz vor der Shell-Tankstelle war dann jedoch auf einmal alles vorbei mit der Heiterkeit der Berliner-Staatsknechte.  Gerade als man auf den schmalen Weg in Richtung Gästeblock abbiegen wollte und man noch durch den Lautsprecherwagen der Bullerei ein Lob für den unkomplizierten Ablauf des Fanmarsches bekam, erfolgte eine Festnahme eines Sachsenkriegers, woraufhin es kurz zu Schuppserein mit den Bullen kam. Diese endete schnell und die Gemüter waren auch schon wieder beruhigt. Anders sahen das wohl einige Berliner Staatsknechte, diese kamen von der anderen Seite und räumten quer durch den Mob erst mal mit Tritten, Fäusten und Pfeffer kräftig auf. Nun natürlich alles am toben und es begann eine ordentliche Schlägerei, wo sich die Vorteile immer mal veränderten. Der ganze Tulmult zog sich dann bis zum Gästeeingang, Highlight waren die 2 Cops, welche sich im anliegenden Bach wiederfanden.
Dann war ich endlich drin und auch bei mir lies das Adrenalin langsam nach, neben dem Pfeffergeschmack, hatte ich auch noch 2 ordentliche Pferdeküsse abgekommen. Leichtes humpeln bei mir, zog übermotivierte Ordner in Berlin nach sich. Diese vermuteten auf Grund meines Humpelns, einen Schlagring im Schuh, ähhh ja….
Im Stadion dann viele Gästefans am Augen ausspülen, auch einige Frauen und Kinder waren darunter.
 A.C.A.B!!!!

Aber nun zum Spiel, der Gästeblock erstrahlte in den Motto-Shirts und auch die Heimseite war gut anzusehen. Es ist schon beeindruckend, wie geschlossen die Unioner-Schlachtenbummler hinter ihren Verein stehen und mitziehen. Bei uns fiel die 60 Jahr Choreo leider ins Wasser
(Danksagungen gehen hierfür an die Berliner Bullerei), jedoch gab es auf Unioner Seite eine schöne Choreo, inkl. Luftballons, Streifenbahnen und etwas Pyro, war gut anzusehen.
Stimmungsmäßig hatte Union am Anfang die Übermacht, was auch daran lag das bei uns erst mal boykottiert wurde, da noch viele von uns vor dem Stadion verweilen mussten. Als dann alle drin waren, ging es bei uns auch los und es entwickelte sich wohl das beste Duell auf den Rängen, was ich diese Saison bisher erleben durfte. So macht Fußball Spaß, denn auch die Kicker beider Mannschaften quälten sich. In der ersten Hälfte war Dynamo besser, Fort, Trojan und Ouali ließen gute Einschußmöglichkeiten liegen.
 In der zweiten war Union am Drücker und diese liesen sicher 2-3 100%tige liegen. So hätte es wohl auch 3:3 am Ende stehen können, statt 0:0. Aber gut, den Punkt nehmen wir mit! In den letzten Jahren hatten wir ja bei Union nicht viel zu lachen gehabt (seit 25 Jahren kein Sieg mehr).
Nach dem Punktgewinn noch eine Geburtstags-Uffta mit der Mannschaft gemacht und raus ging es.

Der Abmarsch entwickelte sich im Vergleich zum Hinmarsch ruhig, außer das uns an der nächsten Kreuzung noch ein Highlight angekündigt wurde. Das Highlight war dann ein Wasserwerfer, dieser sollte uns angeblich nur die ohnehin gut beleuchtete Straße ausleuchten. Vielen Dank dafür.
Gegen 24 Uhr war ich dann wieder in der sächsischen Heimat.

Zum Stadion + Verpflegung:
Das Essensangebot war sowohl preislich, als auch vom Geschmack her in Ordnung. Die Getränkepreise von 3,50€ für etwas Alkoholfreies (wann hatte Dynamo eigentlich das letzte Auswärtsspiel, wo Bier im Stadion verkauft werden durfte????????????), inkl. 1 € Becherpfand empfand ich ebenfalls als in Ordnung und ist wohl in der heutigen Stadionwelt nicht mehr anders möglich.
Das Stadion ist wohl eines der besten Neubauten, welche es in Deutschland gibt und man sieht eindeutig, dass es von Fans für Fans gebaut wurde. Viele Stehplätze, enge Atmosphäre, so schmeckt einen der Fußballbesuch. Aber, wie mein Kollege schon schrieb, passt die neue Haupttribüne nicht so ganz in das Gesamtbild und steht etwas alleine da, aber insgesamt doch ein schickes Stadion.

Ich kann jeden Fußballfan nur empfehlen einmal bei Union gewesen zu sein.

Fazit: Sachsen gegen Preußen wird wohl immer ein heißes Eisen bleiben, ein fettes  A.C.A.B.!!!! und „Seit 60 Jahren ist es das Selbe,…“

nächster Stopp in Sachen Klassenerhalt, Cottbus kommt nach Elbflorenz…











Mittwoch, 17. April 2013

09.04.2013 SV Darmstadt 98- FC Viktoria Urberach 1-0 Hessischer Landespokal Viertelfinale

Ein gemütliches Pokalflutlichtspiel war angesagt und unter freudiger Erwartung ging es in kleiner Gruppe zum wunderschönen Stadion am Böllenfalltor. Ursprünglich sollte das Spiel beim Hessenligisten FC Viktoria stattfinden, dieser gab allerdings das Heimrecht ab, so das dieses Spiel in Darmstadt stattfinden sollte. Als hessischer 3.Ligist (zumindest noch aktuell) steigt der SVD erst in der Hauptrunde, dem Viertelfinale des Pokals, ein und absolvierte somit an diesem Abend seinen ersten Pokalkick.
Es war ein herrlicher Oldschool Fußballabend.
Geschätzt 500 Leute fanden den Weg in das Stadion. Da an diesem Abend auch das CL-Spiel der Dortmunder Borussia stattfand sind sicherlich auch hier ein paar Leute lieber zu Hause geblieben.
Dem Spaß an diesem Spiel machte dies allerdings nichts aus, im Gegenteil. Man konnte fein die Pöbeleien der Spieler hören und natürlich seine eigenen Pöbeleien lautstark dem weiten Rund offenbaren. Weiterer Vorteil waren die kurzen Zeiten am Getränkestand, so das Bier und auch lecker Äppler in Strömen flossen. Lustig war auch der Mann am Bierstand, der keinerlei Ahnung vom Fußball hatte und ich ihm erstmal aufklären musste, dass ein Pokalspiel auch länger als 90 Minuten dauern kann. Die Fantribüne und die Gegengerade "gefüllt" mit Darmstadt Fans (Urberacher konnte man an diesem nicht erkennen) lieferten sich ab und an auch ein schönes Pöbelgesang-Duell. In der Halbzeit gab es dann noch einen vorgespielten Fahnenklau, welcher durch die 8 anwesenden Polizisten nicht unterbunden werden konnte.
So lustig wie das drumherum war das Spiel allerdings nicht, im Gegenteil. Es bot sich ein ziemlicher Grottenkick. Darmstadt war zwar klar überlegen, konnte aber außer zweimal Aluminium keine klaren Chancen erspielen. Das Tor des Tages wurde dann in der 67. Minute erzielt. Während im Stadion noch Da Costa als Torschütze gefeiert wurde, erfuhr man im Spielbericht, ein gewisser Steegman(!!!!) hätte wohl die Bude gemacht. Ich kann es mir schlecht vorstellen, aber wollen wir dem Chancentod auch mal seine Erfolge gönnen und vielleicht konnte er noch Selbstvertrauen für die anliegenden und schweren Aufgaben tanken.
Somit zog der SVD letztlich verdient ins Pokalhalbfinale ein und spielt am 29.4. zuhause gegen die Offenbacher Kickers um den Einzug in das Pokalfinale. Ich werde natürlich anwesend sein und von einem hoffentlich erlebnisreichem Spiel berichten.


Sonntag, 14. April 2013

14.04.2013 SG Tresenwald/Panitzsch - SV Mügeln-Ablaß 1-6 B-Jugend, Talk-Point Kreisliga Nord



Der Tabellenführer zu Gast beim Vorletzten. Das war auch direkt zu Beginn zu sehen, wer hier das Ruder in der Hand hat. Mügeln absolut überlegen, selbstsicher und nie zu gefährden. Von Tresenwald bleibt nur der trashtalkende Torwart in Erinnerung.

 Die Spielstärke der Gäste kommt wohl aus der hervorragenden Aufzucht der Jungs mit Bier. Dies zumindest deutete eine Spieler-Oma offen an. Der Sportpark Tresenwald bot an deisem Vormittag einige interesannte Ereignisse. Zum einen ein Flohmarkt, welcher dazu führte, dass man für das Betreten der Sportanlagen 2 Euro löhnen musste. Also war das immer wieder geprobte "Unsichtbar-Machen" gefragt. Auf dem Nebenplatz fand noch ein Jugend-Leistungsvergleich vom 1.FC LOK statt, zu Gast waren Teams von FCM und aus FFO sowie 2 weitere. Allerdings wurde dieses Turnier heute mit Verachtung gestraft. Verpflegung mangelhaft, eine Bockwurst, mit dem trockensten Toast aller Zeiten erhält die Note 5. Der SPortpark hat auch schon bessere Zeiten gesehen, die Rasenpflege ließ auch zu wünschen übrig, dabei gab es hier vor einigen Jahren einen der besten Rasen der Region.

 Genug nun mit Jugendfussball. Morgen zählt es Wismut Aue empfängt den 1.FCK zum Montagsspiel.



14.04.2013 FSV 1921 Brandis - TSV Röcknitz 7-2 G-Junioren

Sonntag morgens. Wegen der lieben Frau hat man sich 3 Stunden die Zeit in Brandis und Umland zu vertreiben. Was bleibt einem da anderes übrig als sich mal die lokalen Sportstädten anzusehen.
 Also halb 9 zum Spiel der örtlichen G-Jugend. Die Jungs also im Alter von 5 bis 6 oder jünger. Es handelte sich dabei um ein Pflichtfreundschaftspiel, die Spiele von Röcknitz werden nicht gewertet, keine Ahnung warum (Fehler bei der Lizenzbeantragung?)

Zum Spielniveau gibts da nichts zu sagen, bei den Kindern gehts auch mehr am Spass an der Bewegung. Talente können in diesem Alter noch nicht ausgemacht werden. Brandis spielte wesentlich aktiver, und zog nach der 2-2 eindeutig davon. Einige Spieler waren noch etwas orientierungslos, "Welches Tor gehört uns?", beziehungsweise, wussten einige nicht, wo und wann sie Richtung Ball rennen mussten. Naja, alles halb so wild, erstes Spiel gesehen, ist auch weitgehend alles ruhig geblieben, bis auf die üblichen Pöbeleien zwischen den Spielereltern. Zuseher 27, bis auf mich alle mit familiären Bande zu den Spielern.



Der Sportplatz, typisch provinziell, auf einer Seite 2 Stufen mit einigen Bänken. Sollte hier mal etwas größeres anstehen, liegen die Sitzschalen bereit. Nachdem die kleinste Altersklasse im deutschen Fußball begutachtet war, wurde noch dem älteren Nachwuchs ein Besuch abgestattet.
 

Samstag, 13. April 2013

28.03.2013 Eintracht Braunschweig - SG Dynamo Dresden 2:1





Grüner Donnerstag war und für mich und einen weiteren Mitstreiter hieß es ab nach Braunschweig. Also ab nach der Frühschicht ins Auto, Leidensgenossen eingesackt und ab über die Autobahn in Richtung Braunschweig. Mit im Gepäck war hinzu reichlich Bier und so konnte die Fahrt bei viel Gequatsche und ausreichend Bier schnell hinter sich gebracht werden. 

In Braunschweig wurden dann ebenfalls noch ein paar Bierchen geleert und so wurde überpünktlich das Stadion geentert. Dieses war dann auch zum Anpfiff gut gefüllt und auch der Gästeblock sang sich schon einige Minuten vor dem Spiel gut warm. Als das Spiel dann bereits 7 Minuten lief, tobte auf einmal der Gästemob, aber was war geschehen?
Man glaubt es kaum und auch ich glaube es jetzt noch nicht so richtig, aber wir waren wirklich in der Frühphase eines Spieles, durch ein Tor von Ouali, in Führung gegangen. Wir nun gut am abgehen und bei Wolfsburg-West war jetzt natürlich erst mal die Luft raus. Auch auf den Platz schien alles weiter gut zu laufen und so hatte Dynamo eine wahrnehmbare Feldüberlegenheit. Doch all dies bringt nix, denn


in der 30 Minuten konnte im Strafraum nicht richtig geklärt werden und die Führung war futsch. Mit dem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Im zweiten Durchgang wurde das Spiel dann etwas offener und beide Mannschaften kreierten gute Chancen. Wobei beide Seiten mitunter kläglich scheiterten. Am Ende war es dann wohl doch das Glück, was man hat wenn man oben steht. Denn der Frauenschläger Kumbela machte einen sehenswerten Distanzschuss rein und so war die Punktesuche am Osterwochenende, nach Abpfiff in Braunschweig, erfolglos geblieben.
Die Heimreise verlief dann gewohnt flüssig und man kam gegen 01:00 am Freitag wieder in Leipzig an.
Zum Stadion + Heimfans:
Das Stadion ist für mich noch wirklich eines aus der alten Garde, Laufbahn drum rum, Zäune statt Plexiglas, es gibt noch Wurstbuden und Bierwagen anstelle von in der Tribüne integrierten Verkaufsständen. Alles halt noch wie früher und natürlich auch die Flutlichtmasten machen natürlich etwas her. 
Im Gegensatz zu ihrem Stadion haben die Heimfans jedoch keinen guten Eindruck hinterlassen. Man fragt sich echt was im Westen los ist? Man steht so gut wie als Aufsteiger fest und lediglich ein kleiner Teil der Fankurve macht Stimmung. Ich will nicht wissen, was los ist in der Hütte, wenn die mal nicht um den Aufstieg oder die Meisterschaft mitspielen. Einfach nur schlecht. Aber das Potential im Braunschweiger Publikum steckt konnte man 2x erahnen als wirklich mal das ganze Stadion sich zum mitmachen animieren lies. Sonst kam aber nicht viel im Gästeblock an.

Fazit: Fürs gute Spielen gibt es keine Punkte! 

nächster Halt auf der Abschiedstournee aus der zweiten Liga, FC St.Pauli...

Sonntag, 7. April 2013

30.03.2013 Leipzig - Wernigerode 11:10 n.V. FLOORBALL?!?!?!

Hallo, wo waren wir denn hier gelandet? Keine Ahnung vom diesem Sport, verschlug es uns zum Floorball (bei uns Zonis heißt das immer noch Uni-Hockey). Dort traffen heute in den Meisterplayoffs, der ersten Liga, die Klubs aus Leipzig und Wenigerode aufeinander.

Angekommen vor dem Spiel noch eine Molle (=Bier) gezogen und dann ab rein in die Halle. Diese erinnerte an Berlin (sh. Bericht Berlin-Hallenturnier aus dem Dezember) war diese doch baugleich und so wusste man sofort wo man flüßigen Stoff fand. Das dramatische war nur, das man sein Bier nicht mit in die Halle nehmen durfte, aber gut drauf geschissen!

Das Spiel Floorball also UNI-Hockey läuft so ähnlich wie Eishockey, nur mit weniger Eis und weniger Checks. Auf jeden Fall eine spannende Veranstaltung, denn der Leipzig Club ging recht zeitig und völlig verdient in Führung.  Die Führung hielt jedoch nicht sonderlich lange im ersten Drittel und so ging die spielerisch und optisch überlegene Mannschaft aus Wernigerode verdient in Führung. Der Abstand blieb dann bis ins letzte Drittel eigentlich auch konstant zwischen 2 und 3 Toren Unterscheid, doch am Ende drehte der Leipzig Club nochmal auf und verkürzte bis 2 Minuten vor Abpfiff auf ein Tor. Als es dann kurz vor Schluss war wurde, wie beim Eishockey, der Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler "geopfert". Dies machte sich bezahlt und so erzielten die Leipzig kurz vor Schluss den völlig verdienten ausgleich. In der Halle nun völlige Ekstase und auch ich lies mich von dieser Stimmung anstecken. Abpfiff, durchpusten!

In der Overtime nun alles offen, denn nun entschied das nächste Tor (beim Fußball war das früher mal das Golden Goal, nicht wahr Hr Bierhoff). Beide Mannschaften nun etwas ruhiger, wollten doch beide keinen Konter riskieren. Am Ende war es dann ein Fernschuß, welcher die Entscheidung brachte und die Leipziger auf die Siegerstraße. Gleichbedeutend mit dem Abpfiif schlug dieser Fernschuß, für meine laienhaften Augen, unhaltbr beim Torhüter ein.

Gut gelaunt und gut betankt wurde das Spiel verlassen und sich dann der restlich Abend-Beschäftigung gewidmet............

PS: sicherlich eine Verantstaltung welche man wieder besuchen wird...









30.03.2013 TUB Leipzig II - SV Lützschena Stahmeln 2:0

Nach dem Vormittags-Kick folgte der Mittagskick. Dort trafen sich heute der Tabellenletzte TUB II und der 4. Letzte aus Lützschena-Stahmeln. War man vom Vormittag noch Fußball gewohnt, war dieses Spiel eher Krampf als alles andere. Aber von vorn...


Nach dem Vormittagsspiel wurden die örtliche Gazetta durch gelesen, um zu sehen was noch in Fußball-Leipzig (L-O-K!!! *hust*) stattfindet. Nach dem Mangel an Altenativen wurde letzten Endes das o.g. Spiel ausgewählt. Mit reichlich Durst wurde der örtliche Ground eingenommen, welcher vor allem durch Baucontainer, vielen Zentralstadionsitzschalen, einem Ascheplatz, sowie reichlich Maulwurfshügeln bestechen konnte. Zum Spielbeginn waren dann inkl. uns zweien exakt 2 Zuschauer beim Spiel, die Zuschauerzahl sollte allerdings zur Mitte der zweiten Halbzeit den Höchststand erreichen (21 Zuschauer!!!!).

Zum Spiel kann man sich eigentlich jeden Kommentar ersparen. ELEND gegen größeres ELEND trifft es wohl am besten. Chancen gab es auf beiden Seiten wenige und auch so war es wohl eher Gebolze, 2. Kreisklasse in Leipzig halt. Am Ende gewann der Tabellenletzte von der TUB aus Leipzig, zweite Vertretung, gegen ungefährliche Gegner völlig verdient mit 2:0. Ein geiles Ding (wortlaut Lützschena Fan, welches wahrscheinlich auch seine einzigen Vokabeln waren, die er konnte) war noch die rote Karte für einen TUB II Spieler, welcher völlig übermotiviert ein Sterni wegnahm und mit Rot duschen gehen durfte.

Abpfiff und es ging zum nächsten Tagesprogramm...FLOORBALL?!?!?!?!?!?!?!?!?

PS: zu gefallen wussten noch die Lützschena Stahmeln Trikots, warben diese doch mit dem Logo des Sternburg-Export Pilsners...