Samstag, 8. November 2014

01.11.2014 Sg Dynamo Dresden - Stuttgarter Kickers 1:1


Anreise heute erneut per Pkw. Vor dem Spiel wurde diesmal wieder genug Zeit eingeplant und auch das Wetter spielte mit, so dass man es sich bei leckeren Essen und ausreichend Bier es sich im Biergarten gut gehen lies.

Die ganzen Eventis hatten wohl auch ihr ganzes Geld beim Pokalspiel gelassen und so waren heute wieder nur die üblichen 23.000 Nasen im Stadion. Die Gäste machten es sich heute zwar im Sitzplatzbereich des Gästeblockes breit, machten dort aber einen guten kompakten Eindruck. Schöne Zaunfahne, bei Pausen bei uns auch ab und zu vernehmen. Dazu noch eine schöne große Zaunfahne vor den ganzen Gästehaufen und ein paar Schwenker.
Das Spiel lief dann eigentlich Ideal. Beide Mannschaften waren ungefähr auf Augenhöhe, doch Dynamo hatte das Glück des Tüchtigen und konnte eine der wenigen Chancen zum 1:0 nutzen. Danach verpasste man es eine der unzähligen Konterchancen zu veredeln und so wurde man in der letzen Minute der Nachspielzeit bestraft. Ein Gästekicker setzte sich gegen gleich 3 Dynamos durch und legte von der Grundlinie quer, wo ein Gästekicker zum 1:1 einköpfte. Schöner Scheiß. Der Gästepöbel nun natürlich am toben, was sie jedoch etwas zu stark betrieben. Und so gab es bereits im Stadion die ersten Gestalten, welche den Gästen noch eine schöne Heimreise wünschen wollten. Einer versuchte es gar über den Platz und lieferte sich dabei noch einen kurzen Fight mit 4 Ordnern, was für ihn leider schlecht ausging. Der restliche Sportpöbel verlegte sich nun Richtung Gästeblock-Ausgang und so stand dort heute seit langer Zeit mal wieder ein ordentlicher Haufen. Die Stuttgarter fühlten sich trotz drohender Gefahr anscheinend zu sicher uns so pöbelten sie recht ordentlich (u.a. mit "Wir hassen Ostdeutschland"). Doch sie hatten anscheinend nicht die Rechnung mit dem Heimpöbel gemacht und da recht wenig Bullen am Gästeblock waren, ging es kurz zum Angriff auf das Tor und auf den Zaun zum Gästeblock. Die Stuttgarter nun ohne Reaktion sich zu wehren und sie zogen sich zurück hinter die Ordner. Da wäre sicherlich bei einer gewissen Reaktion der Gäste mehr möglich gewesen, zu mal von uns schon manche drinne waren. Doch dann kamen die Bullen und lösten das Szenario langsam auf. Schade eigentlich.

Fazit: Unglückliches Unentschieden!

28.10.2014 Sg Dynamo Dresden - Vfl Bochum 2:1 n.V.

Scheiß auf Arbeit, Fußball!!! So wurde an diesem Tag jedes noch so wichtige Problem, was hätte geklärt werden müssen, einfach liegen gelassen und sich in das Auto gesetzt. Dort ging es mit Bleifuß in Richtung Elbflorenz, denn die 2 Runde Pokal stand an.

Gegner war heute der Vfl aus Bochum, um seinen "Kulttrainer" Peter Neururer, also die Chance war da um nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder in die 3 Runde des Pokals einzuziehen. Das Stadion wurde heute auch überpünktlich geentert, musste man ja bei ausverkaufter Hütte wieder sein Stammplatzrecht ausüben. Denn wie so oft bei solchen Spielen waren wieder viele Eventis im Stadion, welche den Stimmungsblock durchsetzten.
Als das dann aber alles zu unseren Vorteil geklärt werden konnte, ging es auch endlich los. Wir verzichteten erneut auf eine Choreo im DFB-Pokal und so kamen nur mehrere Schwenker zum Einsatz. Auf Bochumer Seite gab es zum Intro ebenfalls nichts, was wohl auch daran lag, dass ihr Ultra-Haufen erst zur 70 Minute das Stadion betrat, da sie vorher wohl noch eine längere Bullenkontrolle über sich ergehen lassen mussten. Grund dafür war wohl ein Angriff  auf eine Autobesatzung Dresdner auf einen Rastplatz.
Auf dem Feld legten die Gäste los wie die Feuerwehr und griffen früh an, so unterlief bereits nach 5 Minuten Hefele ein gravierender Fehler und ein Bochumer machte sich auf den Weg Richtung Dynamo Tor, Benny wurde überlupft, doch Erdmann konnte das Spielgerät noch vor der Linie klären. Glück gehabt. Der K-Block legte dann in der ersten Halbzeit eine richtig guten Support aufs Parkett und auch die Mannschaft passte sich der Leistung des Blockes an und kämpfte sich nach 20 Minuten ins Spiel. Ab da an war man dann mindestens ebenwürdig, wenn nicht sogar einen Zacken besser. Kurz vor den Halbzeitpfiff brachte dann Erdmann das erste Mal das Stadion zum toben, denn nach einer Ecke nickte er zum 1:0 ein. Jubel, Trubel, Heiterkeit....halt stop. Doch nicht! Denn der Schiri pfiff Foulspiel, was wohl auch der Wahrheit entsprach und so ging es torlos in die Halbzeit. Den Schiri wollten trotzdem erstmal alle an den Hals, doch er gelang ohne körperliche Schäden in seine Kabine.
Die zweite Halbzeit ging dann mit einem Schock los, denn die Bochumer gingen knapp 10 Minuten nach Wiederanpfiff mit 1:0 in Führung. Ein Bochumer setzte sich über die rechte Dresdner-Abwehrseite durch, flankte in den Strafraum, wo sich Terrode mit dem Kopf durchsetzte und zum 1:0 für die Gäste traf. Kurzes kotzen im ganzen Stadion, doch dann fing man sich wieder und peitschte die Mannschaft wieder nach vorne. Diese legte jetzt auch noch einen Zahn zu und der Junge mit dem Assinamen Justin Eilers jagte das Spielgerät nach guten Zuspiel zum 1:1 in die Maschen. Nun natürlich ein perverser Torjubel. Die Bochumer waren dann nach dem Ausgleich unter Schock und Dynamo versuchte noch in der verbleibenden Zeit das Spiel zu drehen.
Doch es sollte nicht mehr gelingen und so ging es in die Verlängerung. In dieser Dynamo nun weiterhin dominierend uns so war es nur folgerichtig das Eilers erneut zum 2:1 einschoss. Vorher hatte sich Tekerci gut durchgesetzt und das Leder zu Eilers weitergespitzelt, welcher das Ding wuchtig in die Maschen jagte. Was nun los war, muss ich wohl keinen sagen, einfach nur pervers. Die Bochumer nun natürlich mit wütenden Gegenangriffen, doch diese wurden bis kurz vor Schluss souverän geklärt. Eilers hatte sogar die Möglichkeit auf 3:1 zu erhöhen, doch das leere Tor zu treffen, war ihn wohl zu einfach. Und so musste man in den letzten Minuten doch nochmal zittern, doch mit etwas Glück überstand man die Zeit und nun heißt es auf in die 3 Runde des DFB-Mafia-Pokals.

Fazit: Fick dich DFB! Ruhrpottkiller Dynamo Dresden! Doofmund auf's Maul!

1.Runde - Schalke RAUS!
2.Runde - Bochum RAUS!
3.Runde - Dortmund??????

18.10.2014 Sg Dynamo Dresden - Fortuna Köln 0:0

Heute ging es erneut via Pkw gen Dresden, da die GDL den Bahnverkehr lahm legte. Der Weg nach Elbflorenz lief auch gut, doch kurz nach dem Dreieck Nossen ging nicht mehr viel. Grund war die Auflösung der Baustelle und so wurde aus drei Spuren, eine. Bomben Idee wenn alle Fußballfans mit Bus oder Pkw anreisen müssen.

Aber gut so kam ich kurz vor knapp an und parkte kostenneutral auf den Studentenparkplatz. Ab ging es ins Stadion und sofort richtete sich der Blick in Richtung Gästeblock, ging es doch heute gegen den Verein mit der ältesten Ultra-Gruppe Deutschlands. Doch was man dort dann sah und später auch zu hören bekam, war einfach nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts.

Das Spiel ist auch einfach erzählt, es passierte einfach 90 Minuten so gut wie gar nichts. Da mal eine halbe Chance, dort mal ein Distanzschuss, aber das war es auch schon. Die Gäste stande tief und machten eigentlich nichts nach vorne und wenn sie es doch mal versuchten, war es einfach nur erschreckend harmlos. Dynamo hatte zwar gefühlte 100% Ballbesitz, doch Fortuna verteidigte stark und so ergab sich ein Spiel, wo ich kurz davor war mich in den Block zu legen und zu schlafen. Genau so einschläfernd war dann auch der Heimblock heute, welcher die paar Gäste zwar klar überstimmte, jedoch heute auch nur einen unterdurchschnittlichen Auftritt hinlegte.
Der Abpfiff war dann heute eher ein Segen und so ging es nach einen chancenarmen Spiel wieder nach Hause und das diesmal ganz ohne Stau.



Fazit: Es muss halt auch mal scheiß Spiele geben

Donnerstag, 23. Oktober 2014

19.10.2014 BSG Wismut Aue - TSV 1860 München 4-1

Kaiserwetter im Erzgebirge und das Mitte Oktober. Also kurze Hose wieder ausgepackt und es ging zum Duell 18. empfängt den 16. Auf dem Papier konnte man ein zähes Spiel erwartet.

Nach einem geselligen Frühschoppen auf der Dachterrase betrat man das Stadion auf der Suche nach 3 Zählern und der obligatorsichen Löwenrauchsäule. Bereits nach 15 Minuten führte die spielfreudige Erzgebirgsauswahl mit 3:0. Den 60gern war die Verdutztheit darüber anzumerken.

Auch die Anhänger der Münchner, die in nicht kleiner Zahl angereist sind um den Nudeltopf zu testen, macht sich zum gehen bereit und nahmen die Zaunfahnen ab. Nach der Halbzeit erreichte 60 das 3:1, einige Fans kehrten daraufhin zurück. Nach dem 4:1 war dann aber endgültig Schiht im Schacht. Also heute keine Rauchsäule...naja. Die Lila-Weißen indes spielten sich phasenweise mit blindem Verständnis durch die Abwehrreihe der zahmen Löwen. Da waren durchaus mehr Tore drin.

Die Auer verlassen die Abstiegsplätze erstmals in dieser Saison komplett. Die 2 gekreuzten Hämmer wurden diesmal in absoluter Fannähe zelebriert und der Herr Stipic verbreitet Freude im sonst dunklen Gebirge. Das hat wohl auch Petrus gemerkt.


Die nächsten Partien Sandhausen und Frankfurt auswärts mit der Zielvorgabe mindestens 3 Punkte. Dazwischen Pokal bei den Unaussprechlichen. Wenn sich nicht kurzfristig was ergibt, war das bis Mitte November das letzte Wismut-Spiel für mich. Klingt mach einer Leidenszeit aus der Ferne.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

11.10.2014 Röthaer SV - SV Naunhof 1920 0-3

Kreispokal Muldental/Leipziger Land 2.Runde - 1.Platz Kreisliga B West gegen 11.Platz Kreisoberliga MLL - 44 Zuschauer


Nach ca. 10 Minuten Fahrt erreichten wir Rötha leider mit einigen Minuten Verspätung. Die Sportanlage wurde schnell gefunden, abgeparkt und rein ins Vergnügen. 2 Klassen Unterschied waren es diesmal in der Partie des Kreispokals. Zu unser Überraschung sahen wir SV Naunhof, ehrlich gesagt hatte niemand nach Röthas Gegner geschaut, die als klarer Favorit und mit der alternden Legende Rene Heusel antraten.


Für 2 Euro kann man die Partie innerhalb der Umzäunung verfolgen, obwohl sich einige kostenneutrale Möglichkeiten böten. Verpasst hatten wir nichts und nahmen unsere Plätze auf der Gegengerade ein. Der Sportplatz in Rötha ist in unserer Einschätzung extrem klein und uneben. Dieser Sachverhalt kam dem Heimteam sehr zu Gute und sie stellten sich perfekt auf die Umstände ein.

Für Naunhof waren die Räume zu eng. Immer wieder wurde der letzte Pass verpasst, war ein Fuß dazwischen oder ein Röthaer stand im Weg. Teilweise waren die Naunhofer schon entnervt und liefen in durchaus gefährlich Konter des barhäuptigen Mittelstürmers von Rötha. Der Gastgeber zog sich oft mit 11 Mann in die eigene Hälfte zurück und sorgte für eine taktische Meisterleistung.


Um das Spiel drumrum gab es die üblichen Dorffussballgänger zu sehen: den Opa mit dem steinalten Fahrrad, den Pöbler, die Sportplatzlegende und der tätowierte Handwerksmeister sie alle waren da und bereiteten einen würdigen Rahmen.


In der 80. Minuten fiel das Bollwerk aber. Rötha kroch schon die Minuten davor auf dem Zahnfleisch. Es kam wenig Befreiung und das ist es klar dass die Kräfte schwinden. Nach 2 Latenkracher, fiel 10 Minuten das verdiente Tor für Naunhof. Rötha jetzt wie aufgelöst, find sich noch 2 Tore. Somit gab es keine Überraschung - der Favorit im Achtelfinale.


Nach dem Spiel gab es noch exotischen Sport für uns. In der Sporthalle nebenan lief ein Radballturnier. Schon spannend die Radbeherrschung zu beobachten. Leider sahen wir nur noch das Ende der letzten Partie. Aber da es Radball auch in Leipzig gibt sicher eine Option für den Winter.


Von Rötha aus ging es wieder nach Leipzig, wo bei Grillen und der Partie Polen gg. DFB der Abend zünftig begangen wurde.

Dienstag, 14. Oktober 2014

11.10.2014 TSV 1886 Markkleeberg II - SV Leipzig Ost 2-0

Stadtpokal Leipzig 3.Runde - 9. der 2.Kreisklasse (11.Liga) gegen 16. der Stadtliga (8.Liga) - 36 Zuschauer


Länderspielpause für die großen Ligen. Unsererseits wurde diese genutzt um Pokalsensationen zu suchen. Der erste Weg des Tages führte uns in den südlichen Vorort von Leipzig. Hier ist der TSV 1886 Markkleeberg als Nummer 2 der Stadt auf der Sportanlage an der Möncherei beheimatet.


Eine gut gepflegte Anlage mit Pension und Restaurant auf dem Gelände. In der Gaststätte machten wir es uns auch gemütlich. Von der Terrasse hat man einen sehr guten Blick auf das Spielfeld und konnte nebenbei noch Mittagessen. Dies natürlich zu angenehmen Preisen.


Das Spielfeld verfügt auf der einen Seite über einen kleinen Wall mit Bänken darauf. Auf der anderen Seite befindet sich eine schicke kleine Überdachung, unter der einige Zuschauer Platz finden. Zu diesem Spiel waren 13 Uhr 36 Interessierte zugegen. Die dem Spiel im Stillen beiwohnten.


Von Beginn an entwickelte sich vorallem auf Heimseite ein Spiel mit erstaunlich gutem Niveau. Einige Chancen für die Jungs in blau blieben ungenutzt. Auch der SV Ost glänzte mit einigen Fernschüssen. Im Laufe des Spiels wurde aber immer deutlicher warum der Gast der Ligen über Markkleeberg auf dem letzten Platz zu finden ist. Vorne ohne Durchschlagskraft, hinten teilweise eklatante körperliche Nachteile. So verwunderte es wenig das Markkleeberg mit dem Kopf zur Führung traf. In der 2. Hälfte hätte das Ergebnis weit höher ausfallen können. Weitere Wehrmutstropfen für Ost: Der Hüter musste auf Grund von Verletzung ausgetauscht werden.

Fazit: Auf dem Papier eine riesen Überraschung, wenn man das Spiel betrachtet folgerichtig. Für Ost stehen auch in der Liga schwere Zeiten an. Für uns ging es weiter zum zweiten Programmpunkt mit einem alten Bekannten.





Donnerstag, 9. Oktober 2014

03.10.2014 SpG Lok Döbeln/BC Hartha - SG Leipziger Verkehrsbetriebe II 3-2

Landesklasse Nord (5.Liga) - Sportanlage Großbauchlitz - Zuschauer 40


Nach dem Kick bei Döbelner SC waren wir schon auf dem Weg Richtung Autobahn. Von einer Muldebrücke konnte, aber ein Sportplatz mit Kickern erblickt werden. Kurzer Augenkontakt im Auto und rechtsab zum Sportplatz.

Nach Rückfrage bei einer Einheimischen erreichten wir den Sportplatz vom ESV LOK Döbeln. Hier begann in diesem Augenblick die 2.Hälfte des Landesklassespiels zwichen den Gastgebern + BC Hartha als Spielgemeinschaft gegen die Zweitvertretung der SG Leipziger Verkehrsbetriebe.


Achja...von der Ferne nicht zu erkennen, es handelte sich um Frauenfussball. Halbzeitstand war 1-1 also nichts verpasst. LVB wirkte für mich auch konzentrierter und ging folgerichtig mit 1-2 in Führung.


Die Leipzigerinnen wurde frenetisch durch eine 1-Mann-Jugend-Ultragruppe nach vorne gepeitscht. Leider, aus Leipziger Sicht, brachte das alles letzlich wenig. Ein Handelfmeter und ein richtig starker Sololauf machten den Unterschied und so drehte Döbeln das Spiel zu ihren Gunsten.

Bei einem Bierchen aus dem Vereinsheim konnte man dem Treiben auf dem Rasen gut zu schauen. Zwischen uns brandete nur die Diskussion auf: Wie das ganze im Vergleich zum Männerfussball einzuschätzen ist? Mein Senf dazu: man sollten die ordentlichen Leistungen einzuschätzen wissen, der Vergleich zu den Herren ist nicht machbar. Aber auch im Frauenfussball fehlt es nicht an Wille, Leidenschaft und Einsatz. Aber das solls auch gewesen sein, einfach andere Maßstäbe ansetzen und anschauen.


Nach dem Spiel ließen es sich die Gastgeber gut gehen, mit Bier fachfrauig am Kasten geöffnet. Da hätte man sich gern dazugesetzt. Wir traten den Heimweg an, durch dieses halbe Spiel ist Döbeln abgearbeitet und so können wir uns zukünftig anderen Zielen widmen. Samstag treibt es uns ins Leipziger Umland.