Samstag, 26. April 2014

17.04.2014 BSG Wismut Aue - SG Dynamo Dresden

  Anreise


Grünnerdonnerstag? Manche suchen Jesus und wollen ihn ans Kreuz nageln, ich suchte mir zwei Mitstreiter und wir zogen via Pkw ins verstrahlte Feindesland. Die Anreise verlief über die A72 mit etwas Bier sehr lustig und durch die Mitstreiter war es auch sehr kurzweilig. Kurz vor Aue das übliche Spielchen "Guter oder Böser", oder eher "bissde ä Auer oda ä Dräschdna?" Hätte man zwar an der Fankleidung sehen können, doch was solls. Ich wollte zwar Richtung Heimparkplatz wurde jedoch von meinen beiden Mitstreitern überstimmt. Schade! Der Parkplatz durfte dann für 4€ geentert werden, WUCHER! Der Dorfspacken wollte dann auch nicht mit sich verhandeln lassen und da meine Mitstreiter heute Samariter spielen wollten, wurde den Anweisungen folge geleistet.
Der Weg zum Stadion erfolgte dann via Bus, man konnte jedoch vereinzelte Gestalten erblicken, welche es per Fuß zum Gästeeingang zog. Passiert soll aber nicht viel sein, zu min. vor dem Spiel.


Gründonnerstag ging es mit dem PKW nach der Arbeit los Richtung Erzgebirge. Um dem Verkehr auf der üblichen Strecke aus dem Weg zu gehen, wählte man eine alternative Anreiseroute. Viel gebracht hatte das nicht, bekam man doch einen Parkplatz jenseits von Gut und Böse. Am Stadion selbst war schon einiges los, so besorgte man sich schnell noch Karten für den Ausflug nach St.Pauli und enterte den Ground. Die Farben schwarz-gelb konten überraschender Weise nicht erblickt werden. Das hatte die Staatmacht wohl im Griff.

erste HZ

Dynamo begann das "Derby" wie immer mit voller Hose und so scherbelte es auch schon nach wenigen Minuten im Dresdner Tor ein. Einen Freistoß konnte Benni noch zur Ecke retten, bei eben jener Ecke schlief dann aber die komplette Abwehr und so bedankte sich so ein Inzuchtkind und nickte die Pille zum 1:0 ins Dresdner Tor. 
Danach fand Dynamo besser ins Spiel. Aber Aue weiterhin griffiger und leidenschaftlicher, so folgte dann auch das 2:0, was jedoch unter krätiger Mithilfe von Benni Kirsten hergeschenkt wurde. Ein langer Ball von einem mit Strahlenkrankheit, Kirsten kommt völlig unnötig raus und boxt das Ding genau Dynamo-Schreck Frank Löning auf den Fuß, welcher das Spielgerät zum 2:0 versenkte.
Bis zur Halbzeit verflachte das Spiel dann, einzig ein Kempe Lattenknaller nach einem Freistoß sorgte nochmal für Torgefahr.

Die BSG-Elf begann extrem druckvoll. So war es auch völlig verdient, dass es relativ schnell 2-0 stand. Beim zweiten Streich hatte der Benjamin der Kirsten Familie großen Anteil, vor dem Spiel dachte ich mir bereits, dass dieser immer für ein Tor gut ist. Verschweigen möchte ich nicht das Dynamo einen gefährlichen Lattenfreistoß hatte. Aber auch unsere BSG eine weitere strittige Elfmetersituation. Zur Feier des Tages gabs dann auch erstmal ein grünes Glückgetränk, das denn Weg ins Stadion gefunden hatte.

Stimmung 1

 Stimmung war am Anfang gut, doch mit dem Spielverlauf verflachte auch die Stimmung. Aber auch die Familie von der Heimbande riss sich kein Bein raus, nach den Toren konnte man sie vernehmen und auch bei Hassgesängen wurden sie lauter, doch letztlich sollte man bei dem Spielverlauf und dem Standortvorteil mit dem Dach doch schon etwas mehr rausholen.
Noch etwas zur Choreo von der Heimelf. Diese war für Auer-Verhältnisse nicht schlecht, auch wenn sie bereits viel zu früh präsentiert wurde und man die Köpfe nicht erkennen konnten, da diese nicht steil genug hoch gezogen wurden. Aber sie war immerhin kreativer als ihre sonstige "Scheiß-Dynamo"-Choreo und da sie auch noch mit etwas Pyro unterlegt war, kann man es schon als gelungen bezeichnen.

Mein dynamischer Kollege würde schreiben, dass man von Dynamo in der ersten Hälfte nichts hören konnte. In der Tat war es so, dass der Wismut Aue Stimmungsblock gut aufgelegt war. Dynamische Fängesänge waren zu hören, übertönten die Hausherren allerdings nicht. Zu Beginn gab es eine feine Choreo, die nach einigen Minuten per Spruchband von Dynamo gekontert wurde. Die Fotos snd leider auf Grund von Standortproblemen leider nicht so gut geworden. 





zweite HZ

Die zweite Halbzeit kann man dann getrost in den Ordner legen mit der Aufschrift: " Das hat mit Fußball nichts zu tun" oder "Ihr macht unseren Sport kaputt!". Flughafentennis wäre noch beschönigten für das Gekicke. Beide Mannschaften konnten bzw. wollten nicht mehr, außer Pote und Grifo, welche nochmal 2 sogenannte 100%tige liegen liesen, war nicht mehr viel los und die Niederlage letzten Ende auch völlig verdient. 
Die komischen Lila-Bastarde auf den Platz leben halt noch vor, worauf es in so einem Spiel ankommt. Unserer Söldnerbande fehlt da doch der letzte Wille, außer Koch, Leistner und Benni (auch wenn er heute gepatzt hat) müssen die alle noch lernen das ein Sieg im Feindesland mal wieder etwas geiles wäre.

In der 2.Halbzeit bestand mein Tun nur noch darin die Minuten runterzuzittern. Wie oft hatte man schon eine sicher geglaubte Führung liegenlassen. Der Schlusspfiff war dann die Erlösung, der Klassenerhalt fast perfekt (man hat schon viel gesehen), die Saison kann man ruhig ausklingen lassen.



Stimmung 2

Die Stimmung in der zweiten Halbzeit war nicht die Welt, wir stellten parallel zur Pyro und den Versuch das Tor zum Innenraum zu öffnen unsere Bemühungen ein und auch die Auer waren nicht mehr laut. Am Ende legte der Heimanhang nochmal etwas los und beklatschte den verdienten Heimsieg und das wars dann auch schon.
Mein persönnliches Stimmungshighlight war noch der Polizeidrache Poldi, welcher an einem Galgen an einem Aue-Schal aufgehangen wurde und dann dem Feuertod übergeben wurde.



Leider war ich noch nicht im Sichtbereich, als Aue zu Beginn des zweiten Abschnitts ein wenig mit Pyrotechnik spielte. Auch bei den Dynamischen rauchten 2 Töpfe gen Himmel. Im Großen und Ganzen war dieses sogenannte "Derby" allerdings mehr als ruhig.  Dynamo circa ab Minute 60 mit Stimmenverlust, während sich bei uns, wie bei solchen Spielen üblich, die Nervosität breit machte. Lautstärke wurde nur noch bei ANTI-Gesängen erzielt. Ansonsten war die Stimmung eher mau.



 

Abreise/besondere Vorfälle

 Die Abreise erfolgte erneut mit Bus und die Heimfahrt verlief ohne Probleme. Am nächsten Tag erfuhr man noch das ein paar Unverbesserliche *hehe* nicht die Busse wählten und einige Schachter ihre Schals abgeben mussten.


Trotz des großen Zuschauerandrangs kam man gut weg. Einzig eine überraschende Polizeikontrolle kam noch dazwischen. Diese sah aber über den fehlenden Verbandskasten hinweg und wünschte im tiefsten erzgebirgisch ein frohes Osterfest.


Fazit/Restprogramm bis Saisonende

Die Relegation scheint unausweichlich. Es gilt jetzt in den verbleibenden Spielen zu punkten, egal wie.Mit Karlsruhe und Lautern, sowie Bielefeld, welche sich selber noch im Abstiegk(r)ampf befinden, hat man natürlich nicht das leichteste Restprogramm.
"Ob Jesus ans Kreuz oder Polizeidrache-Poldi an den Galgen, sterben tut ihr alle zurecht!"

Dieser wichtige Sieg brachte eine Erlösung für das ganze Auer Umfeld mit sich. Ziele können nur noch sein, Paderborn den Aufstieg zu verhageln und in Düsseldorf und Hamburg eine feine Abschlussparty zu feiern. Spitze ist mal vor dem letzten Spieltag die Spiellasse gehalten zu haben. 









 

Dienstag, 15. April 2014

22.03.2014 SV Darmstadt 98 - 1. FC Saarbrücken 1-0

Mit einiger Verspätung möchte ich noch einen kurzen Rückblick über das Spiel der Lilien gegen die Vorfranzosen aus Saarbrücken geben.
Gestartet wurde dieses Mal von Wiesbaden aus. Bereits am Wiesbadener Bahnhof erkannte ich ein paar sehr merkwürdige Gestalten, mit Schrecken stellte ich fest, dass am gleichen Tag Bayern München in Mainz spielen sollte. Gefangen im Zug unter Münchener Umlandfans konnte man jegliches Klischee als bestätigt ansehen: arrogant, menschenverachtend und einfach nur zum Kotzen diese Bayernaffen.
Zum Glück war der Spuk nach 10 Minuten vorbei, die "Fans" verließen den Zug. Es stiegen dafür einige Saarbrücker ein, so an die 50 Leute, alle schon gut alkoholisiert aber sehr lustig drauf und menschlich gesehen 10000-fach angenehmer als die rote Pest.

Vorm Spiel wurde sich noch kurz am bewährten Sammelpunkt getroffen, noch ein leckeres Pils getrunken und das "Bölle" pünktlich zum Anpfiff betreten.
Die Lilien von Beginn an das klar bessere Team und so konnte bereits in der 15. Minute der Führungstreffer durch DSE erzielt werden. Die Stimmung nun sehr gut bei den ca. 7500 Fans, auch die Gegengerade machte diesmal deutlich mehr Stimmung als in den meisten Partien.
Im Saarbrücker Block, so an die 250 Leute, machte sich bereits Unmut breit und auf Pöbeleien reagierten die arbeitslosen Vorfranzosen heute doch sehr empfindlich.
Im weiteren Verlauf die Lilien auch weiterhin besser, jedoch ohne weitere zwingende Chancen zu bekommen. Saarbrücken hielt auch gut dagegen, es entwickelte sich ein sehr kampfbetontes Spiel, was sich auch in der 2. Hälfte fortführte. Chancen blieben weiterhin Mangelware, kurz vor Schluss hatten die Saarbrücker jedoch eine riesige Chance auf den Ausgleich.
Die Stimmung nun wirklich prächtig, das ganze Stadion feierte die Lilien, die dann auch recht glücklich die 3 Punkte daheim lassen konnten. Leider freuten sich die Saarländer nicht so mit, es kam zu kleineren Pöbeleien am Zaun und einer Klettereinlage eines kräftigen Saarbrückers. Außer mitleidige Blicke aus dem Gästeblock und entsprechendes Gelächter auf der Heimseite passierte jedoch nichts weiter und so ging es wieder zurück nach Wiesbaden.
Am nächsten Tag sollte noch ein Weltklasse-Ausflug nach Karlsruhe in entsprechender Weltklasse-Begleitung folgen.





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Nachdem nun einige Spieltage ins Land gegangen sind, haben die Lilien mittlerweile den Relegationsplatz für den Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher. Am kommenden Ostersamstag steht dann das Topspiel an, der SVD spielt in der Heldenstadt gegen die Kommerzbrause aus Ösiland. 1 Punkt trennen die beiden Mannschaften, ganz Fußballdeutschland hofft auf einen Sieg der Südhessen. Ich werde beim Spiel DAbei sein und diesmal auch etwas zeitnaher darüber berichten :-)!

14.04.2014 Sg Dynamo Dresden - TSV 1860 München 4:2

Wir gewinnen sowieso, auf Dynamo! HeHo! Helau! Man glaubt es kaum, im Frühling des Jahres 2014, genauer gesagt am 14.April 2014 kurz nach 22:00 MEZ, war es geschafft, die Sg Dynamo Dresden hat tatsächlich seinen ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2014 errungen und dies auch noch völlig verdient. 
Aber beginnen wir diesen grandiosen Tag von vorne. Nachdem erfolgreich die Frühschicht über die Runden gebracht wurde, ging es diesmal via Pkw in Richtung Dresden. Die Fahrt verlief locker und ohne Probleme und so erreichte ich bereits gegen 15:00 Uhr die Landeshauptstadt Sachsens. Auto bei meinem heutigen Schlafplatz abgeparkt und dann erstmal eine Mütze Schlaf gezogen, ehe es dann 19:00 in Richtung RHS ging. Wirklich große Erwartungen hatte ich nicht wirklich am heutigen Tag, waren doch die letzten Spiele zu bitter. Das Stadion geentert, wurde noch eine Wurst (diesmal immerhin durch und halbwegs warm) und lecker Bierchen gezuppt. Die Zeit bis zum Abpfiff verquatschte man dann mit den bekannten Nasen und lies den wildesten Ergebnistipps freien lauf (von 8:8 bis 53:60 war wohl alles im Pott). 

Die 60er verirrten sich heute mit ca. 500 arbeitslosen Bayern zu uns, welche zwar sperrlich beflaggten, allerdings eine schicke Fahne mit der Aufschrift "Arbeiterverein gegen Montagsspiele" dabei hatten. Ansonsten war es das auch schon von ihnen, Stimmung nicht vernehmbar, Bewegung und Fahnen schwenken war vorhanden. Aber wer kann es ihnen auch verübeln, streifen sie doch erneut durchs Niemandsland der Tabelle. Jedes Jahr hohe Ziele, aber am Ende lange Gesichter, kennt man irgendwie.

Nun endlich zum Spiel. Dieses begann heute fulminant und so legte sich bereits nach 5 Minuten Tobias Kempe den Ball am Strafraum für einen Freistoß zurecht. Kurz geschaut, angeschnittener Schuss über die Mauer, Netz wackelt, Ball liegt hinter der Linie, kollektives ausrasten. 1:0 für die Guten, wer nun dachte die Goldfüße stellen, wie schon so oft das Fußball ein, sah sich diesmal glücklicherweise getäuscht und so legte Ouali in der 12 Minute das 2:0 nach. Nach einem schnell vorgetragen Angriff tanzt dieser am Strafraumeck zwei Gegner aus und vollendet gekonnt im oberen rechten Torwinkel. Schlabberhose Kiraly war erneut machtlos und wähnte sich wohl im falschen Film, da nun der Heimmob schon das 2x hinter ihm tobte.
Aber es sollte noch dicker kommen für den ollen Ungarn in seiner Schlabberhose, denn nachdem ein Rückpass zu kurz geraten war, konnte Kiraly nicht weit und hoch genug klären. Der Ball landete so auf dem Schlappen von Robert "Fußballgott" Koch, welcher den Ball volley ins Tor schoss. 3:0 und nun war erstmal völliges austicken angesagt. Der Heimmob nun gut aufgelegt, doch die Euphorie fand je ein Ende, nachdem Losilla ins eigene Tor köpfte, Kirsten war vorher schön unter einer Eingabe von den Löwen hindurch getaucht. Und nun merkte man schwarz-gelben Rasenkaspern die Verunsicherung an, denn 60 konnte gut Druck aufbauen, welchen man jedoch mit Glück und Einsatzwillen stand hielt. 
So wurde man diesmal auch für den Einsatz kurz vor dem Pausentee belohnt, erneut ein schneller Gegenangriff landet bei Ouali, welcher diesmal den besser postierten Mitspieler bediente. Koch bedankte sich erneut artig und köpfte den Heimanhang in die finale Extase.

Halbzeit, 4:1 (hatte man auch lange nicht) und Luft holen. In Halbzeit 2 war dann die Luft raus, die 60er konnten nicht mehr und die Dynamos verwalteten nur noch und liesen dabei auch noch einiges an Chancen liegen. Die Löwen machten ca. 10 Minuten vor Schluss noch das 2:4 (sah sehr abseitsverdächtig aus), was aber auch nicht weiter ins Gewicht fiel. Die Stimmung in Halbzeit 2 nicht mehr ganz auf dem guten Niveau der ersten Halbzeit, was mir etwas unverständlich war, sind doch Siege bei uns doch eine Rarität gewurden.
Nachdem Abpfiff merkte man die Erleichterung allen Beteiligten an. Die Gäste belöffelten noch ordentlich ihre Mannschaft und dann was das auch schon.
 
Fazit: Dynamo kann auch noch gewinnen! 
 
Nächste Spiel A**, mal sehen, ob man die vielleicht auch nochmal mit in den Abstiegsk(r)ampf ziehen kann...

"I have a dream, that ... Dynamo mal eeeen Jahr keeene Reeli spielen muss..."

Donnerstag, 10. April 2014

06.04.2014 BSG Wismut Aue - 1.FC Union Berlin 3-2

12000 Liebhaber der Lederkugel wohnten diesem Spiel bei. Über 2000 davon machten sich aus der Hauptstadt und Umgebung auf den Weg Richtung Erzgebirge, und lieferten durch einen prallgefüllten Gästeblock einen würdigen Rahmen für die Partie ab.

Durch das 0-0 von Energie und Dynamo am Freitag hatte man die Chance auf 9 Punkte wegzuziehen, bei noch 5 fehlenden Spielen ein riesen Schritt zum Ligaverbleib. Die Stimmung war während der gesamten 90 Minuten mitreißend. Je nach Spielverlauf hatten Heim- bzw. Gastfans die Oberhand. Da auch Union Berlin bei mir durchaus Sympathien geniesst, konnte ich das Spiel durchweg mit guter Laune verfolgen. Dazu kam noch das hervorragende Nichtabstiegswetter.

Die Partie begann aus Auer Sicht sehr engagiert. Lattenkopfball und zahlreiche hoffnungsvolle Vorstöße ließen aufhorchen. Je unterbrach der Schiedsrichter mit einen Elfer die Druckphase. Spezi Tosten Mattuschka ließ es sich nicht nehmen und stellte die Anzeigtafel auf 0-1. Warum es zum Strafstoß kam, ist nicht ergründbar.

Innerhalb von 10 Minuten war das Spiel jedoch wieder gedreht, ein Elfer (den ich auch nicht gegeben hätte) sowieso Abwehrrambo Nickenig sorgten für das 2-1. Die Preußen sorgten zu unserer Verblüffung noch vor der Pause für das 2-2 und so konnte eine starke Halbzeit der Aue nicht in eine Führung zum Tee umgesetzt werden.

Der zweite Abschnitt war dann weniger aufregend, erneut der Foulelfmeter sorgte unser Jakub für das 3-2. Anschließend passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Verdienter Sieg für die BSG Wismut und dem Klassenerhalt auf greifbare Nähe gekommen.

Das ein oder andere Siegespils floß noch durch unsere Kehlen. Diese Woche Fürth und dann das Duell um Sachsens Krone, wo der Nichtabstieg sicher eingetütet wird.

Mittwoch, 2. April 2014

21.03.2014 Sg Dynamo Dresden - Greuther Fürth 1:1

"Lieber Vorletzter, als Fürther" unter diesem Motto stand für uns heute dieser Spieltag. Die Anreise erfolgte nach Arbeitsschluss per Pkw und in Dresden wurde sich mit dem restlichen Gesindel getroffen. Durch die knappe Zeit vor dem Spiel, wurde das RHS diesmal sofort betreten und sich oben im "Kulti" noch je 2 Pils in die Futterklappe gekippt.
Dann ging es auf den angestammten Platz und ich wollte noch ein paar Fotos von dem sehr übersichtlichen Gästehaufen (ca. 400) machen, doch ich bemerkte das ich die Kamera leider vergessen hatte und somit die Fotostunde heute flach fiel. Dies sollte jedoch nicht ins Gewicht fallen, da es von den Gästen ohnehin nichts sehenswertes oder hörbares heute geben sollte. 
Bei uns zum Einlaufen gab es eine Choreo, samt Blockfahne, Zettel und großen Doppelhalten, welche die Mannschaft zum Kämpfen und Siegen auffordern sollte. Naja zu min. ersteres hatte heute geklappt. Die Mannschaft legte auch gut los und hatte Feldvorteile ohne aber vorne zwingend zu werden. So passierte bis zur Halbzeit nicht viel und es ging torlos zum Pausentee. Die zweite Hälfte lief dann weiter wie die ersten 45 Minuten, doch dann ertönte ein Pfiff und der DFB-Knecht zeigte auf den Punkt. Elfmeter für Fürth, sicher verwandelt, kurzer kaum vernehmbarer Torjubel bei den Gästen und bei mir war die Kotzgrenze schon fast wieder erreicht. Kann doch nicht wahr sein, geht die Scheiße schon wieder los. Doch ein wenig Mitleid schien der "Fußballgott" zu haben und so schenkte er uns auch noch einen Elfmeter. Die Betonung liegt dabei eindeutig auf schenkt. Denn wofür sich Ouali fallen lies, war alles andere als ein Elfmeter. Zum Glück nahm unser sonst erneut harmloser Torjäger Dedic das Geschenk an und versenkte den Ball im Tor. Jubel, Trubel, Heiterkeit und man hoffte doch noch auf ein kleines Wunde. Aber bis zum Schluss sollte sich am Spielstand nichts mehr ändern und Fürth war dann wohl auch näher dran am Sieg als wir. Ach ja, Stimmung heute bei uns Top, aber dafür gibt es leider auch keine Punkte.
Abpfiff, noch ein Bier und dann ging es schnellstens zurück nach Leipzig. Am nächsten Tag sollte es schließlich in den verdienten Urlaub gehen...

Fazit: Herzlichen Glückwunsch zum 13 Unentschieden dieser Saison! Es kotzt einen eigentlich nur noch an...
Ein was gutes hatte es aber, denn so stieg man jedenfalls wieder auf Relegationsplatz!

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News:
- während meines Urlaubes hagelte es noch 2 Remis, bei solchen Weltvereinen wie Aalen und Heeme gegen Sandhausen. Wir sind nun bei 15 Remis in einer Saison...
- Freitag steht der Abstiegskrimi in Cottbus an, ich kann ihn "glücklicherweise" nicht vor Ort verfolgen, ist wohl auch besser für die Pumpe und die Nerven

Freitag, 28. März 2014

26.03.2014 BSG Wismut Aue - FSV Frankfurt 2-1

 
Mittwoch halb 6 die arbeitende Bevölkerung freut sich über so einen herausragenden Anstosstermin. Nicht verwunderlich, dass nur 7200 Fanatiker da waren, inklusive ca. 40 aus Frankfurt aufgesplittet in die Pugnatoren und Schwarz-Blau 79. Darüber lasse ich mich jetzt nicht aus, dass haben wir in den letzten Berichten mit FSV-Beteiligung schon genug getan.
 
Das Spiel begann sehr schleppend. Nach einer Ecke rettete ein Frankfurter auf der Linie, mehr brachte Aue nicht auf den Rasen. Bei so einem Spielverlauf, konnte man schon das Führungstor für den FSV erahnen. So kam es dann auch noch vor der Pause. Demzufolge war auch die Stimmung stark gebremst, die Finanzmetropolisten hat man trotzdem nicht vernommen.
 
Nach der Pause wandelte sich das Bild. Jakub schoss wenig elegant, aber wichtig zum 1-1 ein. Dann der Moment der die Stimmung explodieren ließ: Frankfurts Stürmer Kapllani schiesst ein irreguläres Tor, auf Grund eines Handspiels. Die Schiedsrichter deutet auf den Mittelpunkt. Erst nach einigen Diskussionen mit dem Auer-Team bemüht sich der Unparteiische zu seinem Assistenten. Dieser stand ruhig an der Seitenlinie, hatte vorher nichts angezeigt. Die beiden Spielleiter hielten kurz Krisenrad, letztendlich mit der Entscheidung das Tor nicht zu geben. Diese 2-3 Minuten waren der Härtetest für die strapazierten Nerven. Also weiter 1-1.


Kurz vor Ende gelang dem unserem Team die langersehnte Führung. Das alte Erzgebirgsstadion jetzt fast am platzen. Die letzten Minuten waren dann nochmal zittrig, hatte man zuletzt 2 Spiele in den letzten Sekunden hergegeben (Jeweils 2-2). Aber es ging alles gut. Vorsprung auf die Relegation auf 8 Punkte ausgebaut.


Nach mauem Beginn, war in diesem Spiel alles, was man braucht. Der Fanblock rund um die Erzbrigade, und die umliegenden Blöcke, zeigten was möglich ist. Jetzt gilt es morgen im Bochum nachzulegen, ich traue dem tabellarischen Frieden noch nicht.



Donnerstag, 27. März 2014

23.03.2014 HSG Bensheim/Auerbach - Tvgg Lorsch 29-27

Bezirksliga A Darmstadt - Zuschauer ca. 90


Nach dem erkämpften Punkt in Karlsruhe zog es uns auf dem Rückweg nach Bensheim. In der Kleinstadt im Südzipfel Hessens fand an diesem Tag der Knaller der Bezirksliga A im Herrenhandball statt. Bensheim aus dem mittelsten Mittelfeld empfing den Abstiegskandidaten aus dem 10 km entfernten Lorsch.

Gespielt wurde in einer Sporthalle unweit des Bahnhofes. Auf der einen Seite gab es eine Tribüne, die einiges an Platz bot und auch teilweise gefüllt war.

Für uns war es die erste Handballerfahrung und ich muss sagen, so richtig sprang der Funke nicht über. Obwohl recht ausgeglichen, konnte die Partie in der entscheidenden Phase nicht mit Spannung überzeugen.



Lorsch hatte zur Halbzeit die Nase vorn, 13-15 hieß es da. Zeit für eine kleine Stärkung: 2 belegte Brötchen und 2 Bier für 5 Münzen wussten zu überzeugen. Inklusive Verzehr in der Halle, das hat man auch nicht so oft. Die Entscheidung zugunsten der Hausherren fiel Mitte der zweiten Hälfte, als Bensheim von 23:22 auf 28:22 davonzog. Spätestens da war die Spannung weg, vorher hatte man noch gehofft, der Außenseiter kommt nochmal heran.

Allgemein muss ich sagen, dass mir die Regelauslegungen zu unkonkret sind. Ob es dann 7-Meter, Freiwurf oder Kreis ab gibt, war als Laie schwer erkennbar. Wenn dann noch die Schnelligkeit, Sprungkraft, Wurfhärte und die Sensationsreflexe aus den oberen Klassen fehlt, muss man sich den Reiz schwer erarbeiten und ein Spiel hat da nicht ausgereicht.

Wir geben der Sportart sicher irgendwann nochmal eine Chance, aber die unterschiedlichen Hockeyvarianten, die wir bisher im Programm hatten, waren für den Neutralen besser aufzusaugen.

Montag, 24. März 2014

23.03.2014 Karlsruher SC - BSG Wismut Aue 1-1





Mit dem Zug ging es zur Punktejagd in den Karlsruher Wildpark. Der KSC noch mit Tuchfühlung zu Platz 3 in der Position des Gejagten, aber auch unsere Wismut-Elf braucht noch ein paar Punkte im Abstiegskampf. Vor dem Spiel schlenderte wir noch ein wenig durch das Revier, das Verlangen nach Dosenpfand ist bei einigen so ausgeprägt, das einem fast das Getränk aus der Pranke gerissen wird. Man erblickte auch das ein oder andere Wildtier, die meisten mit blau-weißer Zeichnung am Hals. 12782 Fanatiker wohnten dem Spiel bei, davon vielleicht 500 aus Aue. Das Wildparkstadion ist natürlich auch ein schönes altes Gehege, wo man sich gern die Bemühungen unserer Herde ansieht.

In der ersten Halbzeit versuchte man sich im Ansitz. Wartete ab, zeigte kein angemessenes Engagement. Kein Wunder, dass man nichts vor die Flinte bekam und einmal erlegt wurde. Unser Martin musste sehr wachsam sein und wir haben es ihm zu verdanken, dass nur eine Patrone das Ziel fand.


Schlachtgesänge gab es von Aue eher vorsichtig, aber auch der KSC konnte sich nicht übermäßig Gehör verschaffen. Es waren teilweise auch feine Lieder dabei, nur eine Ecke lauter kann es sein. Die Beschallungsanlage jedenfalls war deutlich zu hören. Zur gastronomischen Situation möchte ich mich nicht äußern. Die Schlagworte langsam, überteuert und überfordert könnten aber in einen Statement erscheinen.




In der zweiten Hälfte lag es an Aue zum Halali zu blasen. Internationale Spezialisten sollten uns helfen, also kamen der baltische Prinz Arvydas und später der Safari-Erfahrene Okoronkwo. Mit einer speziellen nigerianischen List verschaffte er sich genug Zeit um zielsicher mit dem Gegner als Bande abzuschließen. Gegen Ende hin erfolgte noch eine kleine Treibjagd auf das KSC-Gehäuse, allerdings passierte nichts mehr. Das Unentschieden geht auch so in Ordnung.



Nach dem Spiel gab es keine Wildereien, man orientierte sich schnell Richtung urbanes Umfeld und ließ Flora und Fauna hinter sich. Waidmanns Heil heißt es bereits am Mittwoch wieder gegen Frankfurt, mit 3 Punkten dort kann man den Blutdruck schon etwas zurückschrauben.