Sonntag, 17. September 2017

17.09.2017 SSV Jahn Regensburg - Sg Dynamo Dresden 0:2

„Ob um Punkte oder im Pokal, wir Fans sind da in großer ZahL…“


…und so war es auch beim heutigen Auswärtsspiel. Denn ca. 2.500 bis 3.500 Dresdner waren heute unter den 14.800 Zusehern beim Auswärtsspiel von der Legende beim SSV Jahn Regensburg.
Getroffen wurde sich heute in Chemnitz, von wo man aus in Richtung Regensburg startete. Ohne große Probleme kam man dann gegen 10:30 am Stadion an, wo man noch einen weiteren Mitstreiter traf.


Die Zeit bis zur Öffnung der Stadiontore verbrachte man dann mit der Ablichtung des neuen Regenburgers Stadion, da man leider auch keine Möglichkeit hatte sich vom Gästeparkplatz zu entfernen und nur direkt zum Stadion laufen konnte. Der Weg dahin ist auch mit reichlich Kameras ausgestattet, man merkte das man im „Frei“staat Bayern ist. Zum Stadion kann man sagen, dass es doch ein schickerer Neubau ist, auch wenn das alte Jahnstadion doch wesentlich mehr Charme hatte. Aber die Einrangkonstruktion, sowie die spezielle Flutlichtkonstruktion heben diesen Neubau, welcher nach einem ortsansässigen Reifenhersteller benannt ist, doch von anderen Neubauten ab.


Als das Stadion dann öffnete, verging man sich kurzzeitig am Fressstand. Zu Essen besorgte man sich ein Stück Pizza (3,-€), sowie nach dem Spiel eine schärfe Wurst (3,50,-€), welche geschmacklich in Ordnung waren. Preistechnisch natürlich etwas zu teuer, aber man ist halt in Bayern. Toll war es auch das aus Sicherheitsgründen kein Ketchup und Senf angeboten wurde und man somit seiner Wurst nicht das passende topping geben konnte. Bier gab es natürlich auch wieder nur Blechfrei, so dass man danken auf Alkoholfrei umstieg. Die Preise waren aber recht happig mit 3,80,-€, was natürlich noch durch 2,-€ Becherpfand getoppt wurde.


Im Stadion vertrieb man sich die Zeit noch mit dummen Gequatsche und auch ein alter Bekannter Namens Jens Jeremies wurde im Gästeblock gesichtet. Hatte sich zwar gut getarnt mit Brille und Basecap, doch dem geschulten Dynamo-Auge konnte er sich nicht entziehen.


Das Spiel hatte Dynamo dann heute größtenteils im Griff und lies während der 90 Minuten nicht einen  gute Chance für Heimelf zu. In der ersten Halbzeit dominierte Dynamo die ersten 15 Minuten, wobei Aosman eine sogenannte hundertprozentige Chance fahrlässig liegen ließ. So ging es torlos in die Pause. Nach der Pause kippte dann das Spiel in Richtung Dynamo, welche durch Horvath nach schönen Spielzug auf 1:0 stellten. Ein paar Minuten später erhöhte dann Aosman auf 2:0 vom Elfmeterounkt aus. Danach wurden die restlichen Minuten gut zu Ende gespielt, so dass am Ende ein verdienter Auswärtssieg zu verbuchen war.


Auf den Rängen konnte man sich ebenfalls den Stimmungspunkt einheimsen, war der Block doch größtenteils heute gut aufgelegt, was natürlich auch durch den Spielverlauf begünstigt war. Die Heimseite konnte man leider nicht vernehmen, aber die Jungs Rund um die Ultras Regensburg scheinen ihren Block im Griff zu haben. Bis auf die Außenblöcke war ständig Bewegung bei den Heimfans, sowie ein ausgiebiger Fahneneinsatz. Zum Einlaufen zeigten sie noch diverse Spruchbänder gegen den drohenden Investor in Regensburg, was am Zaun noch durch ein großes Spruchband „STOP! Finger weg von unserem SSV Jahn!“ auf den Punkt gebracht wurde. Auch auf Dynamo Seite gab es ein Spruchband gegen Investoren, sowie ein weiteres, wo mir aber der Inhalt entfallen ist.


Nach dem Spiel gab es dann bei uns keine Probleme auf der Abreise, so dass man sich schon wieder 19:15 in den heimischen Wänden wiederfand.


Fazit: Endlich wieder Sachsens Nummer 1!

Samstag, 16. September 2017

10.09.2017 Sg Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth 1:1

„Manche Plagen wird man auch nie los…“



…das gefühlte 100x ging es an diesem Freitag gegen Fürth.

Die Anreise gestaltete sich an diesem Tag recht geschmeidig, da man noch Urlaub hatte und so eine zeitnahe Anreise ohne Stress bewerkstelligen konnte. So traf man schließlich bereits 15:30 in der sächsischen Landes- und Fußballhauptstadt ein. Dort wurde sich die Zeit noch mit reichlich Gerstensaft in verschiedenen Lokalitäten tot geschlagen, ehe es eine knappe Stunde vor dem Spiel ins geliebte Rund/Eck/Oval ging.


Uns gleich taten es an diesem Tage um die 28.000 Zuschauer, wovon sich so um die 100 heute im Gästesitzplatzbereich tummelten. Von eben jenen 100 beteiligten sich dann ca. die Hälfte am Support bzw. anfeuern der Kräuter, wobei nichts im Heimblock ankam. Aber wie immer recht durchgängig Bewegung bei den paar Aktiven. Die Heimseite legte auch eine gute Sohle auf das Parkett, wobei die Mannschaft die Stimmung durch eine fast durchweg gute Leistung natürlich auch beflügelte. Denn in der 36. Minute klemmte Dynamo Verteidiger Heise das Spielgerät ins gegnerische Tor. Damit ging es schließlich auch in die Pause und in Hälfte 2 war man mal wieder zu blind vor des Gegners Tor. So gab es dafür mal wieder die Quittung und die Fürther kamen mit ihrer gefühlt einzigen Chance zum Ausgleich zum glücklichen Punktgewinn.


Die Abreise gestalte sich gewohnt Bierseelig und bei netten Gesprächen über die kommende Bundestagswahl hatte uns Leipzig gegen 22:30 wieder.
Fazit: Endlich wieder Abstiegsk(r)ampf!

PS: Ein herzlichen Dank wieder an die weiblichen Fotomodels, ob schlank, groß, klein oder dick, wir lieben euch alle. #SexismusIstEinFangesang






Samstag, 9. September 2017

18.08.2017 Eintracht Braunschweig-BSG Wismut Aue 1-1


Das erste Spiel nach einer gefühlten Ewigkeit, ließ die Nerven bis zum Zerspringen anspannen. Ins Nahe Niedersachsen sollte es wiedermal gehen. Bis auf einen kurzen Stau bei Machtebursch lief das auch hervorragend ab.

Unsere lila-weißen Fussballstars hatten nach 3 Spieltagen+Pokal bereits einiges erreicht. Den Trainer sind sie losgeworden, die 2.Runde verspielt und Platz 18 souverän eingenommen. Credo dieses Tages war klar: Es konnte nur besser werden.



Es wurde auf eine interne Lösung gesetzt. Präsidentenschwiegersohn Robin Lenk übernahm das Zepter. Da die notwendige Lizenz fehlt, muss daran in naher Zukunft nachjustiert werden. Das Ende ist offen, vielleicht findet sich eine ähnlich abenteuerliche Regelung wie beim Local-Player-Statut.


Nach der kurzweiligen Fahrt erreichten wir BS. Nichts ahnend, dass die Einfahrt auf den Parkplatz gleichbedeutend mit einer Bewegungseinschränkung war. Der Parkplatz durfte zum Erwerb eines Kaltgetränkes nicht verlassen werden. Die bekannten Gesichter erfreuen sich auch nicht mehr so ausufernd am Bierkonsum, das man etwas abstauben könnte. Es werden scheinbar alle alt und so ging es viel zu früh ins Stadion an der Hamburger Straße.


Dort endlich an das kühle Blonde gekommen, hatten wir noch soviel Glück, dass kurz nach uns nur noch Radler verkauft werden durfte. Der frühe Vogel und so...



ansonsten kam man sich vor, wie auf einer Kleinstadtkirmes. Die Essensstände waren komplett in der Hand einer augenscheinlich balkanesischen Großfamilie. Ihr Oberhaupt, Fat Tony, hat alles im Griff und kontrollierte immer wieder, dass der Umgang des Personals mit den Kunden nicht zu freundlich wurde und auch die Speisen auf keinen Fall über die Note 3 herauskamen. Die Preis-Leistungs-Wippe neigt sich eher zum Produzenten. Aber wir waren ja nicht zum Essen in Braunschweig, daher auf in den Block.


Für Freitagabend füllte sich der Block recht ordentlich. Der ganze Spieltag stand unter dem Motto: "Fick dich DFB - Unser Problem mit euch!". Ultras BS hatten am Anfang einige Probleme mit dem Anflaggen des großen Transparents. Zwischendrin hing es komplett falsch herum, was nach kyrillischem Alphabet aussah. Die Braunschweiger Seite boykottierte das Spiel komplett, lediglich bei "Scheiß DFB-Rufen" wurde mit eingestimmt.

Die stimmliche Hoheit also klar beim Gästeblock, der eine ordentliche Leistung ablieferte, unterstützt von dem starken Geschehen auf dem Feld.

Unsere Helden aus dem Erzgebirge gaben die meiste Zeit den Ton an, ohne jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. Unser Dimitrij versenkte dann doch einmal den Ball im Gehäuse, die postwendend wieder ausgeglichen werden konnte. Letztlich eine leistungsgerechte Punkteteilung (wer bekommt eigentlich den dritten Punkt?), die Hoffnung auf eine stabile, sorgenfreie Saison macht. Wir werden sehen. Zunächst muss in der Länderspielpause das Trainerlizenzchaos aufgelöst werden.

Die Rückfahrt verlief schnell und ereignislos. Den Kasten Wolters nahmen wir gern mit nach Hause.

Mittwoch, 6. September 2017

27.08.2017 VFL Bochum - Sg Dynamo Dresden 3:2

„Dummheit muss bestraft werden“


Nach der Niederlage letzte Woche als man sich von Sandhausen  hat vorführen lassen, sollte diese Woche lt. den Worten des Trainers alles anders werden. Doch auch dieses Mal sollten keine Punkte die Heimreise nach Sachsen mit antreten.


Die Fahrt begann früh und bei einigen Bieren wurde Bochum ohne Probleme pünktlich erreicht. Dort wurde dann im Parkhaus abgeparkt und nachdem man sich noch ein Pils in den Hals gestellt hatte, ging in Richtung Stadion. Der Weg zum Stadion war dann recht locker, zwar ab und an mal ein Bulle, aber bei Lust und Laune hätte man da schön Schabernack treiben können. Aber man wird ja auch älter und vernünftiger. Am Stadion angekommen, leerte man noch die letzte Pfütze und schaute sich dieses etwas genauer an. Recht schlicht und einfach, aber kein sinnloser Mist. So muss das sein. Der Gästestehblock liegt jedoch in der letzten hinterfotzigen Ecke und man hat echt eine beschissene Sicht auf das Spielfeld. Ansonsten aber auch innen recht schlicht und schnörkellos. Einzig etwas nervig ist dieser komische Stadionsprecher, hat wohl etwas viel Zucker in den Arsch bekommen.


Das Spiel verfolgten dann heute knappe 15.000 Zuseher, wovon ca. 1.500 aus Dresden kamen. Dies war in meinen Augen schon etwas enttäuschend, aber die mangelnde Quantität, konnte man zu min. Phasenweise mit guter Qualität im Support weg machen. Vor allem das neue Lied zur Melodie von „Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael“ konnte nach kurzen Startschwierigkeiten gut einschlagen. Die Heimseite, welche wohl ein paar rote Münchner unter sich hatten, überzeugten leider auch nicht wirklich. Außer bei dem Einlauflied „Bochum“ von Herbert Grönemeyer und kurz nach den Augleich- bzw. Führungstoren, kam wirklich wenig. Aber da der eigene Support auch schwächen hatte, sollte man sich da nicht zu sehr auslassen. Optisch gab es auf beiden Seiten nur ein paar Schwenker. Zu Spielbeginn sollte auch noch der gemeinsame Wechselgesang gegen den korrupten Verband erwähnt werden.



Zum Spiel selbst, halte ich mich recht kurz. Nach schön herausgespielter Führung durch Heise, konnten die Bochumer das Spiel noch in der ersten Hälfte drehen. Wobei die Dresdner Hintermannschaft (besonders die beiden Müllers) kräftig mit Halfen. In Hälfte 2 riss Dynamo dann das Spiel an sich und kam auch zum verdienten Ausgleich zu Aosman. Danach hatte man dann gute Möglichkeiten, spielte die Angriffe aber nicht gut zu Ende. Diese Fahrlässigkeit wurde dann auch noch bestraft, als sich der Ex-Schachter Benatelli und Konrad nicht dazu entscheiden konnten den Ball einfach mal raus zu kloppen, sondern lieber irgendeinen Mist damit veranstalteten. Bochums Hansi …ääääh Lukas Hinterseer bedankte sich artig und schob zum 3:2 für die Heimelf ein. Kreuzer hatte dann nochmal eine Möglichkeit, doch er verzog knapp und der Ball rollte am Pfosten vorbei.


Der Abmarsch verlief dann recht unübersichtlich, da es mal wieder keine Fantrennung gab. Während wir noch recht Problemlos rauskamen, sollen andere noch Probleme mit den ortsansässigen Bullen bekommen haben. Wir hatten lediglich etwas Katz & Maus von den Bullen und ein paar Dresdner mitbekommen. Warum die Bullen aber erst am Parkplatz den Dicken markieren mussten, wo eigentlich schon alles wieder ruhig war, bleibt wohl deren Geheimnis. Vor allem wenn man bedenkt, dass in dem Parkhaus fast nur Gästefans parkten und bis zu jenem Parkhaus gar keine Fantrennung gab. Aber da wollte man wohl noch mal schlechte Presse produzieren, verkauft sich ja mit dem Slogan „Dynamo Dresden“ immer besonders gut.  Der Rest der Heimreise war dann gewohnt lässig bei „90er Jahremuke“.


Ein besonderen Dank möchte ich noch an alle weiblichen Fotomodels richten, ihr habt uns den Tag versüßt (auch die Fetten).



Fazit: Die nächsten Wochen werden zeigen, ob mehr als Abstiegskampf möglich ist.