Donnerstag, 28. September 2017

23.09.2017 Eintracht Frankfurt - Bayern München 1:2

B-Jugend Bundesliga – Sportleistungszentrum am Riederwald


…nicht unweit von unseren letzten Ground ging es auch schon nächsten Jugendkick am heutigen Samstag. Im Sportleistungszentrum am Riederwald wartete nämlich die Partie der B-Nachwuchsbubis von der ortsansässigen Eintracht aus Frankfurt gegen die roten Münchner.


Der Weg zum Sportplatz war für uns fußläufig erreichbar und so kamen wir pünktlich zum Halbzeitpfiff an. Das Leistungszentrum der Eintracht besteht aus mehreren Großfeldern, sowie einem großen Sozialgebäude mit integrierten Kraftraum, sowie Sporthalle. Als Extra wartet noch ein Eintracht Fanshop für den geneigten Anfänger, wir wollten damit dann aber doch lieber nicht in Kontakt kommen. Als Highlight des Grounds kann man aber den Ausbau auf dem Hauptfeld verzeichnen. Denn gegenüber von dem großen Sozialtrakt ist eine wunderschöne alte Stehplatztribüne auf welcher wir uns dann aber auch niederließen.


Bevor wir aber die Seite wechselten um uns die anstehende zweite Halbzeit (Halbzeitstand 1:1) anzuschauen, vergingen wir uns noch am kulinarischen Stand. Dort gab es diverse Kaltgetränke, sowie je nach Wunsch Rinds- oder Bratwurst. Die Wurst kam dann 2,50,-€ und wurde in einem knackigen Kaiserbrötchen serviert. Preislich, sowie geschmacklich war das völlig in Ordnung. Beim Bier gibt es hingegen Abzüge in der B-Note, denn entweder war es zu klein (0,33l) oder aber der Preis von 3,00,-€ war zu hoch, sucht es euch aus. Aber sei es drum.


Das Spiel verfolgten heute wohl so ca. 300 – 350 Zuseher, wovon wohl fast alle Familienmitglieder oder Freunde waren. Auch einige Elternteile aus der Münchner-Schickeria folgten ihren Stift bis nach Frankfurt. Irgendwie werde ich mit diesen ich schmeiß mir den Pulli-Über-Die-Schultern-Schickeria nicht warm. Wirkt immer äußerst arrogant, dann ist es schon eine innere Freude, wenn deren glatt geleckter Sohn die ganzen 80 Minuten über auf der Bank verschimmelt. Apropos Bänke. Da reicht bei beiden Teams eine nicht aus und das liegt nicht etwa daran das die Jugend von heute zu fett ist, nein eher daran, dass es pro Team 6-7 Betreuer gab (Physio, Atlethikcoach, Sani, etc.). Wir waren früher froh über einen Co-Trainer der nicht nur zum Bier saufen kam.


Die zweite Halbzeit war dann ein offener Schlagabtausch, wobei die Frankfurter in meinen Augen mehr Ballbesitz hatten, jedoch in den entscheidenden Situationen einfach die falsche Entscheidungen trafen bzw. schlampig zu Ende spielten. Die Bayern hingegen agierten mit schnellen Bällen in die Spitzen, wo dann die 3 flinken Stürmer mit viel Tempo in die 1-1 Situationen gingen. So hatte Frankfurt das ein oder andere Mal Glück als die Latte bzw. der gute Heimhüter parierte. Die spielentscheidende Situation war dann ein Elfmeter, wo jedoch keiner so genau erkennen konnte, warum es diesen gab. Die Proteste der Heimadler hielten sich aber in Grenzen, so war es dann wohl doch einer. Dieser wurde dann sicher verwandelt. Die Eintracht drängte dann auf den Ausgleich und erzielte diesen auch in der letzten Minute. Nach schöner Kombination über links, verwandelte der bis dato völlig blinde 16er der Eintracht zum 2:2. Der hatte vorher wirklich nichts auf die Ketten bekommen und schien nur schnell rennen zu können, aber in den Moment stand er richtig. Großer Jubel auf unserer Tribüne von einem Großteil der Eltern und Groupies. Dann jedoch der Blick zur Auslinie und der Heini hebt doch tatsächlich seinen Wimpel. Die Meinung hatte er definitiv exklusiv.  So endete die Partie schließlich doch etwas glücklich mit 1:2 für die Bayern.



Unser Weg führte uns dann nochmal dahin, wo heute alles angefangen hatte, auf den Frankfurter-Wochenmarkt-Bierstand.



Mittwoch, 27. September 2017

23.09.2017 SG Bornheim/GW IV - FFC Olympia 07 IV ohne Ergebnis

1.Kreisklasse -  F-Junioren - Sportplatz Seckbacher Landstraße – Zuschauer: ca. 80 bei allen 3 Kicks


Der Tag begann bei einem Teil der Reisegruppe leicht verkatert,  nachdem auf der Hinfahrt doch ordentlich gezecht wurde. Somit brauchte man erstmal ein Katerfrühstück, was aber mit der Hausapotheke, sowie einem gepflegten Konterbier auf dem Frankfurter Wochenmarkt beseitigt werden konnte. Unser erster Kick stand ja auch bereits 10:30 auf dem Programm.


So verschlug es uns nach Frankfurt Bornheim zu der F-Junioren Begegnung zwischen der SG Bornheim und vom FFC Olympia. Auf Grund unserer späten Abkehr vom Frankfurter-Wochenmarkt-Bierstand trafen wir erst kurz vor der Halbzeit in Bornheim ein und fielen dort etwas auf, da wir wohl die Einzigen waren mit Bier in der Hand. Das restliche Publikum setzte sich eher aus Elternteilen und/oder Familienangehörigen zusammen, welche dem Nachwuchs beim kicken zusahen. So war der Ground auch recht gut gefüllt, da neben unseren noch zwei weitere Spiele stattfanden. Eines davon ebenfalls auf einer Hälfte des Großfeldes, ein weiteres in einem eingezäunten kleineren Feld.


Der Ground an sich ist recht unspektakulär. Hat einen Kunstrasenplatz als Hauptfeld, worauf die beiden Herren-, sowie Frauenmannschaften ihre Heimspiele für die SG Bornheim austragen.  Ebenfalls beheimatet unzählige Junioren- & Juniorinnenmannschaften. Man fragt sich, ob der SG Bornheim noch woanders seine Heimspiele und Trainingsaktivitäten ausübt, bei so einer Großzahl an Jugendmannschaften wäre das nicht verwunderlich. Nicht unerwähnt soll das Großzügige Vereinsheim sein, welches Innen recht einfach, aber trotzdem schick ist. Es wurden außerdem Speiß- und Trank angeboten. Jedoch beschränkte sich der gemeine Sachse auf das mitgebrachte Pils. Ansonsten, riss einen der Ground trotzdem nicht vom Hocker. Aber das Kreuz wurde gemacht am „Sportplatz Seckbacher Landstraße“.


Nun noch ein paar Worte zum Spiel. Dieses war recht witzig und in der F-Jugend noch fein von der Leber weg ohne taktisches Geplänkel, da stehen dann halt auch mal die 3 Verteidiger noch hinter dem Torhüter, wenn dieser mal 6 Meter vor der Linie steht. Auch so muss man festhalten das die Heimmannschaft den Gästen überlegen war und klingelte es gefühlt im Minuten takt. Aber die Gäste gaben nicht auf, vor allem der kleine Sechser von Olympia wusste mit guter Schuß- und Dribbeltechnik zu gefallen. Aber am Ende war es ohnehin egal, da ohne Schiedsrichter gespielt wurde und nach meiner Recherche ich feststellte, dass die Spiele ohne Ergebnis gewertet werden in dieser Liga. Fehlt nur noch das sich alle Blumenketten nach dem Spiel um den Hals hängen. An sich soll die Sache sicherlich das Spiel und nicht das Ergebnis in den Vordergrund rücken, aber wenn ein Team gefühlt jede Minute ein Tor frisst, wissen die Kurzen auch, dass sie eigentlich verloren haben. Aber mir soll es gleich sein…



Wir verließen das Spiel dann kurz vor Ultimo, denn uns erwartete schon der nächste Kick…

Sonntag, 17. September 2017

17.09.2017 SSV Jahn Regensburg - Sg Dynamo Dresden 0:2

„Ob um Punkte oder im Pokal, wir Fans sind da in großer ZahL…“


…und so war es auch beim heutigen Auswärtsspiel. Denn ca. 2.500 bis 3.500 Dresdner waren heute unter den 14.800 Zusehern beim Auswärtsspiel von der Legende beim SSV Jahn Regensburg.
Getroffen wurde sich heute in Chemnitz, von wo man aus in Richtung Regensburg startete. Ohne große Probleme kam man dann gegen 10:30 am Stadion an, wo man noch einen weiteren Mitstreiter traf.


Die Zeit bis zur Öffnung der Stadiontore verbrachte man dann mit der Ablichtung des neuen Regenburgers Stadion, da man leider auch keine Möglichkeit hatte sich vom Gästeparkplatz zu entfernen und nur direkt zum Stadion laufen konnte. Der Weg dahin ist auch mit reichlich Kameras ausgestattet, man merkte das man im „Frei“staat Bayern ist. Zum Stadion kann man sagen, dass es doch ein schickerer Neubau ist, auch wenn das alte Jahnstadion doch wesentlich mehr Charme hatte. Aber die Einrangkonstruktion, sowie die spezielle Flutlichtkonstruktion heben diesen Neubau, welcher nach einem ortsansässigen Reifenhersteller benannt ist, doch von anderen Neubauten ab.


Als das Stadion dann öffnete, verging man sich kurzzeitig am Fressstand. Zu Essen besorgte man sich ein Stück Pizza (3,-€), sowie nach dem Spiel eine schärfe Wurst (3,50,-€), welche geschmacklich in Ordnung waren. Preistechnisch natürlich etwas zu teuer, aber man ist halt in Bayern. Toll war es auch das aus Sicherheitsgründen kein Ketchup und Senf angeboten wurde und man somit seiner Wurst nicht das passende topping geben konnte. Bier gab es natürlich auch wieder nur Blechfrei, so dass man danken auf Alkoholfrei umstieg. Die Preise waren aber recht happig mit 3,80,-€, was natürlich noch durch 2,-€ Becherpfand getoppt wurde.


Im Stadion vertrieb man sich die Zeit noch mit dummen Gequatsche und auch ein alter Bekannter Namens Jens Jeremies wurde im Gästeblock gesichtet. Hatte sich zwar gut getarnt mit Brille und Basecap, doch dem geschulten Dynamo-Auge konnte er sich nicht entziehen.


Das Spiel hatte Dynamo dann heute größtenteils im Griff und lies während der 90 Minuten nicht einen  gute Chance für Heimelf zu. In der ersten Halbzeit dominierte Dynamo die ersten 15 Minuten, wobei Aosman eine sogenannte hundertprozentige Chance fahrlässig liegen ließ. So ging es torlos in die Pause. Nach der Pause kippte dann das Spiel in Richtung Dynamo, welche durch Horvath nach schönen Spielzug auf 1:0 stellten. Ein paar Minuten später erhöhte dann Aosman auf 2:0 vom Elfmeterounkt aus. Danach wurden die restlichen Minuten gut zu Ende gespielt, so dass am Ende ein verdienter Auswärtssieg zu verbuchen war.


Auf den Rängen konnte man sich ebenfalls den Stimmungspunkt einheimsen, war der Block doch größtenteils heute gut aufgelegt, was natürlich auch durch den Spielverlauf begünstigt war. Die Heimseite konnte man leider nicht vernehmen, aber die Jungs Rund um die Ultras Regensburg scheinen ihren Block im Griff zu haben. Bis auf die Außenblöcke war ständig Bewegung bei den Heimfans, sowie ein ausgiebiger Fahneneinsatz. Zum Einlaufen zeigten sie noch diverse Spruchbänder gegen den drohenden Investor in Regensburg, was am Zaun noch durch ein großes Spruchband „STOP! Finger weg von unserem SSV Jahn!“ auf den Punkt gebracht wurde. Auch auf Dynamo Seite gab es ein Spruchband gegen Investoren, sowie ein weiteres, wo mir aber der Inhalt entfallen ist.


Nach dem Spiel gab es dann bei uns keine Probleme auf der Abreise, so dass man sich schon wieder 19:15 in den heimischen Wänden wiederfand.


Fazit: Endlich wieder Sachsens Nummer 1!

Samstag, 16. September 2017

10.09.2017 Sg Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth 1:1

„Manche Plagen wird man auch nie los…“



…das gefühlte 100x ging es an diesem Freitag gegen Fürth.

Die Anreise gestaltete sich an diesem Tag recht geschmeidig, da man noch Urlaub hatte und so eine zeitnahe Anreise ohne Stress bewerkstelligen konnte. So traf man schließlich bereits 15:30 in der sächsischen Landes- und Fußballhauptstadt ein. Dort wurde sich die Zeit noch mit reichlich Gerstensaft in verschiedenen Lokalitäten tot geschlagen, ehe es eine knappe Stunde vor dem Spiel ins geliebte Rund/Eck/Oval ging.


Uns gleich taten es an diesem Tage um die 28.000 Zuschauer, wovon sich so um die 100 heute im Gästesitzplatzbereich tummelten. Von eben jenen 100 beteiligten sich dann ca. die Hälfte am Support bzw. anfeuern der Kräuter, wobei nichts im Heimblock ankam. Aber wie immer recht durchgängig Bewegung bei den paar Aktiven. Die Heimseite legte auch eine gute Sohle auf das Parkett, wobei die Mannschaft die Stimmung durch eine fast durchweg gute Leistung natürlich auch beflügelte. Denn in der 36. Minute klemmte Dynamo Verteidiger Heise das Spielgerät ins gegnerische Tor. Damit ging es schließlich auch in die Pause und in Hälfte 2 war man mal wieder zu blind vor des Gegners Tor. So gab es dafür mal wieder die Quittung und die Fürther kamen mit ihrer gefühlt einzigen Chance zum Ausgleich zum glücklichen Punktgewinn.


Die Abreise gestalte sich gewohnt Bierseelig und bei netten Gesprächen über die kommende Bundestagswahl hatte uns Leipzig gegen 22:30 wieder.
Fazit: Endlich wieder Abstiegsk(r)ampf!

PS: Ein herzlichen Dank wieder an die weiblichen Fotomodels, ob schlank, groß, klein oder dick, wir lieben euch alle. #SexismusIstEinFangesang






Samstag, 9. September 2017

18.08.2017 Eintracht Braunschweig-BSG Wismut Aue 1-1


Das erste Spiel nach einer gefühlten Ewigkeit, ließ die Nerven bis zum Zerspringen anspannen. Ins Nahe Niedersachsen sollte es wiedermal gehen. Bis auf einen kurzen Stau bei Machtebursch lief das auch hervorragend ab.

Unsere lila-weißen Fussballstars hatten nach 3 Spieltagen+Pokal bereits einiges erreicht. Den Trainer sind sie losgeworden, die 2.Runde verspielt und Platz 18 souverän eingenommen. Credo dieses Tages war klar: Es konnte nur besser werden.



Es wurde auf eine interne Lösung gesetzt. Präsidentenschwiegersohn Robin Lenk übernahm das Zepter. Da die notwendige Lizenz fehlt, muss daran in naher Zukunft nachjustiert werden. Das Ende ist offen, vielleicht findet sich eine ähnlich abenteuerliche Regelung wie beim Local-Player-Statut.


Nach der kurzweiligen Fahrt erreichten wir BS. Nichts ahnend, dass die Einfahrt auf den Parkplatz gleichbedeutend mit einer Bewegungseinschränkung war. Der Parkplatz durfte zum Erwerb eines Kaltgetränkes nicht verlassen werden. Die bekannten Gesichter erfreuen sich auch nicht mehr so ausufernd am Bierkonsum, das man etwas abstauben könnte. Es werden scheinbar alle alt und so ging es viel zu früh ins Stadion an der Hamburger Straße.


Dort endlich an das kühle Blonde gekommen, hatten wir noch soviel Glück, dass kurz nach uns nur noch Radler verkauft werden durfte. Der frühe Vogel und so...



ansonsten kam man sich vor, wie auf einer Kleinstadtkirmes. Die Essensstände waren komplett in der Hand einer augenscheinlich balkanesischen Großfamilie. Ihr Oberhaupt, Fat Tony, hat alles im Griff und kontrollierte immer wieder, dass der Umgang des Personals mit den Kunden nicht zu freundlich wurde und auch die Speisen auf keinen Fall über die Note 3 herauskamen. Die Preis-Leistungs-Wippe neigt sich eher zum Produzenten. Aber wir waren ja nicht zum Essen in Braunschweig, daher auf in den Block.


Für Freitagabend füllte sich der Block recht ordentlich. Der ganze Spieltag stand unter dem Motto: "Fick dich DFB - Unser Problem mit euch!". Ultras BS hatten am Anfang einige Probleme mit dem Anflaggen des großen Transparents. Zwischendrin hing es komplett falsch herum, was nach kyrillischem Alphabet aussah. Die Braunschweiger Seite boykottierte das Spiel komplett, lediglich bei "Scheiß DFB-Rufen" wurde mit eingestimmt.

Die stimmliche Hoheit also klar beim Gästeblock, der eine ordentliche Leistung ablieferte, unterstützt von dem starken Geschehen auf dem Feld.

Unsere Helden aus dem Erzgebirge gaben die meiste Zeit den Ton an, ohne jedoch zwingende Chancen zu erarbeiten. Unser Dimitrij versenkte dann doch einmal den Ball im Gehäuse, die postwendend wieder ausgeglichen werden konnte. Letztlich eine leistungsgerechte Punkteteilung (wer bekommt eigentlich den dritten Punkt?), die Hoffnung auf eine stabile, sorgenfreie Saison macht. Wir werden sehen. Zunächst muss in der Länderspielpause das Trainerlizenzchaos aufgelöst werden.

Die Rückfahrt verlief schnell und ereignislos. Den Kasten Wolters nahmen wir gern mit nach Hause.